Tourenberichte

Durch die Zusammenlegung der eigentlich geplanten, aber mangels Schnee abgesagten, Schneeschuhtour von Oli mit der Winterwanderung von Guido entwickelte sich schnell eine XXL-Gruppe mit 24 TN und am P-Königsalm in Kreuth war es dann „nur“ noch eine XL-Gruppe mit 18 Personen. In winterlicher Landschaft und auf teils vereistem Untergrund stapften wir, auf Schuh mit Grödel, unserem 1. Etappenziel, der Königsalm (1115m), entgegen. Die von vielen Schuhen und Skiern festgetretene Spur machte es uns einfach und bequem, Höhe zu gewinnen, so dass wir dieses Ziel zügig erreichten. Nach kurzer Pause überquerten wir den Klammbach und stiegen in steiler werdenden Serpentinen unserem nächsten Ziel, der Graseckwand, 1400m, entgegen. Immer wieder gönnten wir uns eine Panoramapause und genossen die uns gegenüberliegende Bergwelt. Der gut gespurte Steig lud uns ein, auch noch die letzte Etappe, den Gipfel des Schildenstein, 1613m, zu besteigen, so dass der unterhalb des Gipfels spendierte Gipfeltrunk, Ingwer-mit oder ohne Alkohol, besonders lecker schmeckte. Zurück an der Königsalm gönnten  wir uns eine ausgiebige Mittagspause und reservierten beim Götzfried in Kreuth schon mal ausreichend Plätze für die Abschlusseinkehr. Zügig wie der Aufstieg absolvierten wir auch den Abstieg, jetzt mit Sonnenschein, und so konnten wir bald schon leckeren Kaffee, Kuchen, Suppen in wohliger Wärme genießen und die Tour Revue passieren lassen, die für manchen die erste Schildenstein-Besteigung war.

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Tag 1 Sonntag 18.01.2026:
Anfahrt über Kitzbühel, durch den Felbertauern Tunnel und über Lienz ins Villgratental bis Kalkstein. Wir sind am Nachmittag an unserer Pension Bad Kalkstein 148, Innervillgraten angekommen und haben eine kurze Winterwanderung gemacht anschließend mit einem Einkehr im Restaurant Badl, Kalkstein (die nur Sa./So. Offen hat).
Tag 2 Montag 19.01.2026: Gaishörndl 2615m
Dank der Rodelbahn konnten wir direkt von unserer Pension (auf 1639m) mit Ski los laufen. Die Aufstiegsroute verlief an die Alfenalmen (1700m) dann unterhalb Ruschletalm 1900m) vorbei bis zum ersten Steilhang. Der Steilhang war mit Busche durchsetzt. Der Schnee im Steilhang war Aufbauend umgewandelter Schnee und hat im Aufstieg entsprechend mehr Zeit in Anspruch genommen. Oberhalb vom Steilhang verlief der Aufstieg flacher und durch gekuppeltes und (unter normale Bedingungen) ideales Skigelände weiter. Auf eine Hohe von 2450m am Fuß des Gipfelhangs haben wir unseren Aufstieg beendet und nach einer Brotzeitpause in der Sonne, sind wir gemeinsam über die Aufstiegsroute abgefahren. 
Tag 3 Dienstag 20.01.2026: Pürglesgungge 2500m
Wir haben uns für die sonnige, aber apere Talseite entschieden und Alle waren bereit, die Skier unterwegs mit Grödeln auszuwechseln, falls uns der Schnee ganz ausgeht. Ziele waren das Zollhaus (2329m) und der Pürglesgungge Gipfel 2500m. Erstaunlicherweise konnten wir bis zum Gipfel alles, sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt, mit Ski bewältigen. Da zwei TN am Zollhaus bleiben wollten, dürften der Rest der Gruppe nicht viel Zeit am Gipfel verbringen, und sind relativ Zeitnah und mit sorgfältiger Routenwahl den Gipfelhang zum Zollhaus abgefahren. Wieder vereint konnten wir Alle gemeinsam der Abfahrt fortsetzen und zum Glück ohne Steinkontakt bis ins Talboden abfahren. Die letzte Teilstrecke verlief wieder an den Alfenalmen vorbei und über die Rodelbahn zur  Pension zurück.
Tag 4: Vormittags-Tour im unteren Bereich der Aufstiegsroute Kalkstein-Marchkinkele
Die Skitour auf Marchkinkele 2545m ist unter normale Bedingungen, als mittelschwer eingestuft. Die Aufstiegsroute war bei uns im unteren Bereich ganz Schattig und wir haben -11 Grad gemessen. Dafür war der Schnee im unteren Bereich schön locker und ausreichend.  Da wir ein langer Heimfahrt hatten, haben wir eine Zeit zum Umdrehen ausgemacht. Um 11 Uhr waren wir genau an die Stelle, wo es bei den Verhältnissen nicht richtig Sinn gemacht hätte, weiter aufzusteigen und so hat es zeitlich ganz gut gepasst. 
Wie zu erwarten, hat der Abfahrt im unteren Bereich den besten Schnee in der Gegend gehabt und so konnten wir die letzten Schwünge dort richtig genießen. Bei den Holzhäusern nähe Alfenalm haben wir zum Aufwärmen einen Platz in der Sonne ausgesucht und uns eine Brotzeitpause gegönnt. Danach sind wir abgefahren zur Pension und nach einer letzter Einkehr sind wir gegen 14 Uhr abgereist.
Fazit: Insgesamt z.Z. extrem eingeschränkte Skitouren Möglichkeiten und entsprechend außer unsere Gruppe waren kaum Skitourenleute unterwegs. Durch die, über Wochen lang anhaltende, Kälte und kaum Neuschnee (einmal 2 cm) waren viele großfleckigen Blankeisstellen, die wir mit sorgfältigen Routenwahl, relativ gut umgehen konnten. Unsere Pension Bad Kalkstein kann man sehr gut weiter empfehlen. 
Bericht und Tourenleiterin: Mercia Barrett
Gruppe:  Carmen, Gerhard, Josef, Karen, Werner und Willi

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Noch am Vorabend der Hinfahrt wurde vor Eisglätte auf den Straßen gewarnt und so waren wir überrascht, dass die Autobahn bis Wörgl fast schneefrei war. Erst ab Kelchsau begann ein leichter Schneefall, der bei Einfahrt in das Tal „Kurzer Grund“ so massiv wurde, dass wir fast nichts mehr sehen konnten und ein wenig Sorge hatten, ob wir ohne Schneeketten den P-Wegscheid erreichen würden. …aber alles ging gut und so gab es ein herzliches „Hallo“, als alle Mitgeher*innen vor Ort waren, bzw. 2 Personen würden erst am Abend auf der Hütte zu uns stoßen. Gemäß der Empfehlung des Hüttenwirtes stapften wir auf dem sog. Winterweg, Forststraße, unserem ersten Ziel, der Neuen Bamberger Hütte, 1757m, entgegen. Es lagen zwar 10-20 cm Neuschnee, aber auf dem festen Untergrund kamen wir zügig voran und konnten sogar Ausblicke auf sonnenbeschienene Hänge, noch in der Ferne, genießen. Nachdem wir unser Gepäck in die schönen, komfortablen Zimmer verstaut hatten, unternahmen wir noch einen kleinen Ausgeher auf 1850 Hm oberhalb der Hütte und absolvierten ein kleines LVS-Training. Der freundliche Hüttenwirt hatte für unsere Gruppe eine gemütliche Nische reserviert und so genossen wir in Ruhe ein vorzügliches, für einige ein zu großes, Abendessen und ließen den Tag ausklingen, mittlerweile waren auch die beiden Nachzügler wohlbehalten eingetroffen.
Eigentlich sollte es nur noch in der Nacht ein wenig schneien und so waren wir überrascht, beim Frühstück teilweise noch starkes Schneetreiben bei Minus 12 Grad vor der Hütte zu erleben. Aber das Glück war uns hold, denn pünktlich zum Tourenstart hörte der Schneefall auf und wir machten uns auf den Weg zum Gipfel des Schwebenkopf, 2354m. Um die Skitourenspur nicht zu „zerstören“, spurten wir Schneeschuhgeher*innen fast die gesamte Strecke mit konstantem Spurerwechsel und dennoch zog sich der Gipfelanstieg hin und wir erreichten nach 3,5 Std. die Höhe 2300 Meter. Hier verließ uns die Motivation, denn es begann wieder Schneefall im Kombination mit eisigem Wind und dichtem Nebel, so dass wir uns in eine windgeschützte Senke zurückzogen und erst einmal die Mittagspause einlegten. Der Abstieg war teilweise eine echte Herausforderung, denn Schneefall und immer wieder aufkommender dichter Nebel machten die Routenfindung nicht leicht. Ziemlich geschafft erreichten wir nach 6,5 Std. wieder die wärmende Hütte und waren froh um unsere Nicht-Gipfel-Entscheidung, denn kurz nach Erreichen der Hütte begann ein heftiger Schneesturm…
…der wohl die ganze Nicht anhielt, denn am Morgen lagen vor der Hütte 30-50cm Neuschnee, und es schneite bis halb 10 Uhr aus dichten Wolken, ohne Sonnenschein und so entschieden wir alle uns nach Abwägung von Für und Wider, sofort ins Tal abzusteigen, denn im Tal wartete ja auch noch Arbeit auf uns: Ausbuddeln der Autos. Den Abstieg empfanden wir als wunderbare Winterwanderung in tollem Pulverschnee und, welch ein Glück, es tauchte dann doch noch die Sonne auf und wir genossen eine wunderschöne Winterlandschaft. Die Skitourengruppe war natürlich viel schneller am Parkplatz und hatte fast schon alle Autos freigeschaufelt und die letzten „Reinigungsarbeiten“ waren dann mit vereinten Kräften recht schnell erledigt, so dass wir bald schon im gemütlichen und freundlichen Gasthof Wegscheid, direkt am P, zu heißer Suppe einkehren konnten. Die Ausfahrt durchs Tal verlief vorsichtig-langsam und sowohl die Landstraßen als auch die Autobahn war wieder frei und die Heimfahrt verlief zügig.
Unser Resumee trotz der Wetterkapriolen: Wir haben das beste aus den Tagen gemacht und waren alle recht zufrieden.
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12 Personen trafen sich am P-Schloss Hohenburg, 719m, Lenggries, um das neue Jahr mit einer schönen Bergtour einzuläuten. Vorbei an der kleinen Siedlung Mühlbach stiegen wir auf dem Grasleitensteig hinauf. Die Sonne bemühte sich sehr, die Wolkendecke zu durchbrechen, und hin und wieder gelang es ihr auch und erhellte unseren Aufstieg. Durch Wald und über Wiesenhänge, teilweise eben und manchmal recht steil verlief der Steig, der uns zur Lennggrieser Hütte, 1338m, brachte. In der warmen, heute nicht viel besuchten, Hütte gönnten wir uns eine ausgiebige Mittagspause bei Speis und Trank, bevor wir uns an den Gipfelanstieg machten. Beim Verlassen der Hütte begann der vorhergesagte Schneefall und ein kalter Wind blies und ins Gesicht und so waren wir froh, dass der Aufstieg auf den Grasleitenkopf, durch einen schützende Wald verlief, zumindest bis zum kleinen Gipfelkreuz, 1434m. Noch schnell das obligatorische Gipfelfoto gemacht, bevor der Abstieg entlang des Sulzbachs, auf dem Sulzersteig, vollzogen wurde. Hier bestaunten wir einige schöne Eisskulpturen auf gefrorene Wasserläufe und Felsformationen. Im Tal angekommen gelüstete es uns nach Kaffee und Kuchen und so reservierten wir sicherheitshalber telefonisch im Café Schwarz in Lenggries und genossen dort eine süße Abschlusseinkehr vor der Heimfahrt. Das neue Bergjahr darf so weitergehen! 

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Hennings Weihnachtstour war immer schon gut „besucht“, aber 26 TN hatten wir noch nie und es wären noch mehr geworden, wenn wir nicht Stopp gesagt hätten, auch wegen der fehlenden Mitfahrgelegenheiten. Wir trafen uns am P-Olympia-Sprungschanze in Partenkirchen, ca. 700m, etwas verspätet wegen des Staus vor GAP, das schöne Wetter wollten wohl viele Menschen nutzen, und spazierten, bei der TN-zahl mit 3 Tourenleitern, entlang der Partnach bis zum Kassenhäuschen der Klamm. Das Gruppenticket, 1 € günstiger und kostenlos für den Tourenleiter, war schnell gekauft und schon wanderten wir über den winterlichen Steig und durch dunkle Tunnel und bewunderten die Eiszapfen behangenen Felsformationen, hier hat der Winter bereits Einzug gehalten. Nach der Klamm ging es dann aufwärts, über eine, für uns alle, neue stählerne Hängebrücke Richtung Vordergraseck, 900m. Mittlerweile schien die Sonne pur und der blaue Himmel und die tolle Aussicht auf das Wettersteinmassiv machten die Tour zu einem wahren Genusserlebnis, besonders, als wir am Berggasthof Eckbauer, 1225m, die für uns reservierten Tische auf der Sonnenterrasse erblickten, bei ca. +10 Grad. Hier genossen wir erst einmal eine ausgiebige Mittagspause mit Speis und Trank. Apropos Trank: Nach der Mittagspause versammelten wir uns am Gipfelpunkt, 1237m, oberhalb des Gasthofes und prosteten uns mit dem obligatorischen Ingwertrunk zu. Das Gruppenfoto wurde von 2 Gästen der DAV-Sektion Bremen „geschossen“, Gäste von Helga, die auch mit von der Partie waren. Im Abstieg halfen uns wieder einmal die Grödel, denn teilweise war der Weg sehr vereist. Über den beschaulichen Ort Wamberg, 950m, stiegen wir wieder ins Tal hinab, vorbei am Kainzenbad zum Parkplatz, der mittlerweile proppenvoll war. Ohne Stau und Verzögerung verlief die Rückfahrt nach hause, eine tolle Jahresabschlusstour lag hinter uns.

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In, teilweise, dichter „Nebelsuppe“ fuhren wir zum Waldparkplatz-Spatenau, 770m, auf dem Samerberg und innerhalb weniger Minuten verschwand der Nebel und die Sonne machte sich breit. Na klar, „wenn Engel reisen“.

Auf dem Maximiliansweg stiegen wir aufwärts, vorbei an der Wismar-Alm, 1120m, bevor wir auf steilem, ab 1300 Hm auf geschlossener Schneedecke und teils vereisten, Serpentinensteig die Seitenalm, 1320m, streiften und auf den Bergrücken gelangten, der uns zur Hochrieshütte und auf den Gipfel der Hochries, 1568m, führte. Immer wieder ging unser Blick hinab ins Tal und auf das Nebelmeer unter uns, und um uns herum bei strahlendem Sonnenschein ein Bergpanorama, so weit das Auge reicht.

Auf der Sonnenterrasse der Hütte genossen wir eine ausgiebige Pause und beschlossen, den Abstieg über Feichteck-Sattel und Alfred-Drexel-Haus durchzuführen.

Der Abstieg erfolgte, zur Sicherheit mit angelegten Grödeln, unterhalb des Karkopf, 1496m, vorbei bis zum Alfred-Drexel-Haus, 1200m. Hier benötigten wir ein paar Minuten, um den kleinen, schmalen, Franz-Fischerweg zu finden, denn hier wird grade eine neue breite Forststraße gebaut. Dieser Serpentinensteig führte uns durch den schneefreien Wald wieder auf die untere Aufstiegsroute zum nächsten Pausenplatz an einer Alm. Zurück an den Pkw’s bestand die nächste Herausforderung darin, ein Café für unsere Abschlusseinkehr zu finden , denn die meisten Lokalitäten in der Umgebung waren heute geschlossen. Aber Helga wurde fündig, in dem wunderschönen, historischen Ort Neubeuern, 1981 zum schönsten Dorf Deutschlands gewählt, machte sie das Café „klein und fein“ ausfindig, in dem wir dann in gemütlicher Atmosphäre sehr große und schmackhafte Kuchenstücke verputzten. Sehr zufrieden traten wir dann die Heimfahrt an.

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Nach einigem Hin und Her bezüglich des Ziels und des Tourentages (die Wettervorhersagen machten es schwer), fanden sich dann doch am Samstag Morgen 9 Personen am P-Sachrang, 800m, im Chiemgau ein um den Spitzstein zu „bezwingen“. Das Wetter zeigte sich besser als die Vorhersage: Kein Niederschlag, sonnig-bewölkt. Schon am Parkplatz zogen wir die Grödel auf, denn der Steig entlang der Prien war teilweise eisig. Die Gehöfte von Mitterleiten, 850m, links liegen lassend führte unser Steig durch winterlichen Bergwald und über schneeige Wiesenhänge, bis 50cm Pulverschnee, unserem ersten Etappenziel entgegen, dem Spitzsteinhaus, 1252m. Zugute kam uns hierbei eine gute, festgetretene Aufstiegsspur und so entschieden wir am Haus, den Aufstieg zum Spitzsteingipfel zu versuchen. Der Versuch war erfolgreich und so genossen wir am Gipfel, 1597m, eine schöne winterliche Aussicht ins Inntal und hinüber in den Zahmen und Wilden Kaiser. Lange hielten wir es hier oben jedoch nicht aus, denn ein kalter Wind trieb uns schnell wieder talwärts. Immer wieder legten wir Aussichtspausen ein, denn die sich, durch Wolken und Licht, immer wieder verändernde Aussicht war einfach schön anzusehen. Im warmen und gemütlichen Spitzsteinhaus gönnten wir uns eine ausgedehnte Pause, bevor wir zügig wieder ins Tal abstiegen. Ein, eher unerwartet, schöner Bergtag lag hinter uns und so fuhren wir alle sehr zufrieden wieder gen Heimat.

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Mit zwei Autos fahren wir zu neunt bei grauem Himmel und eisigen Temperaturen zum Parkplatz nach Scharling (760 m), der pro Pkw zwischenzeitlich für 24 Stunden stolze 8 € kostet und wie in dieser Preisklasse üblich aber kein WC hat.

Das trübt aber nicht unsere Stimmung und Vorfreude für die Wanderung auf den Hirschberg, 1.670 n. Vor Ort hat die Sonne die Oberhand am blauen Himmel und beleuchtet den schneebedeckten Kratzer, 1.545 m (Hirschberg-Vorgipfel).

Bei minus 5 Grad wandern wir auf der leicht schneebedeckten Forststraße inmitten des imposanten „weißen“ Winterwaldes nach oben. Der Anstieg ist moderat und bleibt es auch bis zu unserem Ziel. 120 HM unterhalb der Hirschlacke nehmen wir den Steig, auf dem etwas mehr weiße Pracht liegt, aber dennoch gut zu begehen ist.

Von der Materiallift-Basis des Hirschberghauses bringt uns ein von Vorgängern gespurter Steig im Zickzack zum geschlossenen Hirschberghaus. Den unberührten Wintersteig mit ca. 20 cm Schnee zum Kratzer lassen wir aus.

Auf der Terrasse des Hirschberghauses gönnen wir uns eine Sonnenpause und genießen dabei die umliegenden Berge mit ihren weißen Mützen und tiefhängenden Wolken.

Auf einem Schild der Berggaststätte lesen wir, dass es im Frühjahr 2026 nach längerem Umbau wieder geöffnet wird. 

Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns zum Hirschberg auf, den wir stets vor Augen haben.

Um 12 h erreichen wir den Gipfel und vermissen bei gefühlten minus 9 Grad den Probealarm der Feuerwehren im Tal. Etwas später ertönt er doch noch, vielleicht musste sich die Sirene erst warm laufen. 

Nach Gipfelbrotzeit und -foto steigen wir auf dem Weg ab, auf dem wir gekommen sind.

Dabei begeistert uns permanent die Winterlandschaft, flankiert von den unterschiedlichen Blautönen des Himmels.

Vom Parkplatz aus steuern wir mit Kuchen-Augen unser Stamm-Lokal in Kreuth, den Göttfried, an. Leider hat es Betriebsurlaub. Schräg gegenüber erspähen wir das kleine aber feine Cafe Bergblick. Wir nehmen von Nachbarn-Tischen Stühle weg und stellen zwei Tische aneinander, damit wir zusammen sitzen können. Die freundliche Besitzerin kredenzt uns warme und kalte Getränke sowie leckere hausgemachte Kuchen und deftige Kartoffelsuppe zu vernünftigen Preisen.

Damit lassen wir unsere sonnig-frostige Winter-Wanderung ausklingen und fahren froh gelaunt heim. 

 

 

Bericht von Peter                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

 

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Verfügbar bis 15.12.2025
 
 

 

20 Grad und Sonne pur war vorhergesagt für Lenggries und 14 Grad auf dem Brauneck und so verwunderte es nicht, das sich 18 Personen angemeldet hatten, 16 teilnahmen. Pünktlich fanden wir uns ein am Parkplatz der Brauneckbahn, 750m und zügig wanderten wir hinan auf der, leider eher tristen, Forststraße. Auf dem Maximiliansweg stiegen wir entlang des Talgraben und hinauf zur Garland Alm am künstlich angelegten Schneekanonenweiher, 1300m. Vorbei am heute geschlossenen Panoramarestaurant und am, auch geschlossenen Gipfelhaus erreichten wir das Gipfelkreuz des Brauneck, 1555m und machten es uns bequem auf der Rundbank, die sich als Pausenplatz sehr gut eignete. Da der zunehmend aufkommende Wind unangenehm war, suchten wir auf der Sonnenterrasse des Panoramarestaurants Zuflucht und erfreuten uns an der fantastischen Fernsicht, bis zum Großglockner, 3798m. Dank Peter wußten wir, dass die Reiseralm, 950m, geöffnet hat und so schwenkten wir im Abstieg von der Forststraße auf einen feinen, steilen, Waldsteig ab und genossen auf der Hüttenterrasse die letzten Sonnenstrahlen bei Kaffee und Kuchen und wurden dabei beobachtet von einem Rudel Rehe plus imposantem Hirsch, die im angrenzenden Gehege ihr Dasein fristeten. Der weitere Abstieg zurück zum Parkplatz verlief auf gewohnter Forststraße und die Heimfahrt fand sehr zufrieden statt, denn so ein sonniger Novembertag wurde als wahres Geschenk empfunden.
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Verfügbar bis 01.12.2025

Im wahrsten Sinne „über Stock und Stein“ und manchmal auch über Schnee verlief diese wunderbare, sonnenreiche Herbstwanderung und führte uns auf einen schon lange nicht mehr von uns bestiegenen Gipfel. Vom P-Spitzingsattel, 1130m, stiegen wir über Lochgrabenschneid auf glitschig-steinigem Pfad zur Schönfeldhütte, 1400m, und weiter über die Obere Schönfeldalm zum südwestlichen Gipfelgrat. Hier gönnten wir uns eine Pause und genossen die Fernsicht auf die gegenüberliegende Bergwelt. Der Aufstieg zum Jägerkamp-Gipfel, 1746m,  war dann schnell vollzogen und wir wurde mit einem 360-Grad-Panoramablick belohnt. Für den Abstieg entschieden wir uns für die Route über Tanzeck, 1700m, und Schnittlauchmoosalm, um dann wieder oberhalb der Schönfeldhütte auf unsere Aufstiegsspur zu stoßen. Auf der Sonnenterrasse der Schönfeldhütte genossen wir eine ausgiebige Kuchen-, Suppen-Pause, bevor wir entlang der Seilbahntrasse zum Spitzingsee abstiegen. Am See „befreiten“ wir unser Schuhwerk vom batzigen Dreck des matschigen Abstiegs. Nach kurzer Wanderung  entlang des Sees und 60 Aufstiegsmetern gelangten wir wieder zum Parkplatz und traten die zähe Rückfahrt an, denn von Neuhaus bis zur Autobahneinfahrt konnten wir nur in einer Blechkarawane dahinschleichen, was diesem wunderbaren Bergtag jedoch nichts wegnahm.

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