Tourenberichte

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Verfügbar bis 25.10.2022
2 Autos mit 6 Teilnehmer*innen an Bord trafen sich am Wanderparkplatz „Klamm“, 840m, hinter Wildbad Kreuth am Tegernsee. Die Wettervorhersage hielt, was sie versprochen hatte und so erlebten wir einen trockenen, sonnig-bewölkten Tourentag. Auf Wald- und Forstwegen erreichten wir die Königsalm, 1100m, die heute gut besucht war. Über das Graseck und vorbei an der Graseckwand, 1400m, erreichten wir auf einer Höhe von 1500 Metern die Abzweigung Schildenstein – Platteneck. Viele, auch größere, Gruppen stiegen Richtung Schildenstein weiter und wir stapften, alleine, Richtung Platteneck. Konstant auf einer Höhe von 1540 Höhenmetern bleibend wanderten wir unterhalb des Grates bis oberhalb der Platten-Alm. Hier kehrte wir um und unterhalb der mit 1616 Meter höchsten Stelle des Platteneck-Rückens genossen wir eine ausgiebige Mittagspause. Auf dem Aufstiegsweg stiegen wir wieder zur Königsalm ab und zelebrierten hier bei Kaffee und Steinofen-Kuchen die Abschlusseinkehr. Zügig fuhren wir wieder nach München/Garching zurück, Scheee waaas!



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Prieler Runde – Rundwanderung im Toten Gebirge

Das Tote Gebirge ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in der nördlichen Steiermark und im südlichen Oberösterreich. Das stark verkarstete Gebirge gilt flächenmäßig als das größte Kalkkarstgebiet Mitteleuropas. Wir starteten zu sechst (Gertraud, Hubert, Mercia, Rosemarie, Thomas, Werner, immer noch ohne Guido) nördlich des Gebirges vom Almtalerhof und stiegen erstmal 1000 Hm zur Welser Hütte hinauf, nach wochenlanger Hitze erstmals in leichtem Regen.

Die nächste Etappe führte wieder recht steil mit leichter Kletterei entlang eines Gipfelgrates auf den höchsten Berg, den Großen Priel, 2515m, der leider von einer Wolke verhüllt war. Hinunter zum Prielschutzhaus auf 1420 m mussten lange Passagen, die mit Drahtseilen gesichert waren, bewältigt werden. Die Hütte war voll, fast nur junge Leute ausgestattet mit Kletterausrüstung, meistens Tschechen. Grund ist wohl, daß es in der Nähe der Hütte mehrere zum Teil anspruchsvolle Klettersteige gibt.

Offenbar waren auch die angegebenen Gehzeiten eher für junge Trailrunnertypen ausgelegt. Mit unserer Art zu Gehen über das verblockte, grobschottrige Gelände kamen wir viel langsamer vorwärts. Bis zum Prielschutzhaus brauchten wir 7 statt 5 Stunden, die folgende 11,3 km lange Durchquerung der Karstebene zur Pühringer Hütte dauerte 8:15 statt 5 Stunden. Diese Hütte liegt sehr malerisch in einer Senke an einem kleinen See.

Für den Heimfahrtag war vorgesehen, zur Welser Hütte zurück zu laufen und dann abzusteigen, was 14 km Strecke, 700 Hm Aufstieg und 1700 Hm Abstieg bedeutet hätte – bei dem Gelände nach unseren Erfahrungen nicht zu schaffen. Wir hatten daher schon vorher beschlossen, über den Röllsattel ins Almtal abzusteigen, angegeben mit 1200 Hm Abstieg in 3,5 h, wovon wir uns einen geruhsamen Nachmittag mit Heimfahrt versprachen. Wir brauchten allerdings 6 Stunden, denn es ging über mehrere Steilstufen über lange Eisenleiteren, dazwischen drahtseilgesicherte Steige, nur langsam hinunter, auch das Taxi zum Almtalerhof ließ auf sich warten.

Zusammenfassend bietet das Tote Gebirge eine eindrucksvolle Karstlandschaft, ist allerdings etwas mühsam zu begehen und hat uns mit etlichen Klettereien an steilen Hängen überrascht. Das war alles kein Problem mit dieser harmonischen Gruppe, in der auch die Ungeübteren jederzeit von den anderen unterstützt wurden.

 

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Man muss ja prüfen, ob jeder für die große Tour geeignet ist: Es haben alle mit Bravour bestanden. Wir radelten zur besten Tageszeit, also um 13:30 – nicht dass jemand frieren muss – vom Parkplatz an der Mautstelle Enterrottach los entlang der Rottach, des Ankerbachs und der Weißen Valepp zum Forsthaus Valepp (immer noch im Dornröschenschlaf) und weiter entlang der Roten Valepp zum Blecksteinhaus mit köstlichem Topfen – und Apfelstrudel an Eis und Sahne. Es war eine lustige und für mich viel zu fitte Truppe beieinander: 560 Höhenmeter, knapp 30 Kilometer in nur 2 Stunden Fahrzeit. Sogar den Suttensee (wer kennt den?) umfuhren wir noch.

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Am Samstag (16.07.22) fahren wir früh zu siebt von Garching und Unterschleißheim aus mit zwei Autos weg. Einen Stau auf der Salzburger Autobahn umfahren wir getrennt mangels Mobilfunk-Verbindung über Sauerlach und Aying. Während ein Auto kurz vor 9 h am Parkplatz „Am Brand“ bei Durchholzen eintrifft, kommt das zweite eine halbe Stunde später an.

Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad nehmen wir den Wanderweg 836 für den nordseitigen Anstieg, der zunächst mit einer Teerstraße beginnt, die uns vorbei an Almwiesen zur Goglalm bringt. Von dort geht’s weiter über einen Kiesweg und dann auf einem Almweg zur Großpointeralm und zur Winkelalm. Rechts von uns bauen sich die Felsen der Jofen- und der Pyramidenspitze auf und links davon der Roßkaiser auf. Zwischen den Felsformationen ist das langgezogene, geröllige Winkelkar, in dem sich Gemsen aufhalten. Nach der Winkelalm führt uns ein Steig noch über einen grasigen Hügel und dann direkt steil nach oben in den Zickzack einer Schuttreiße, ab der wir wegen Steinschlag-Gefahr einen Helm tragen. Am oberen Ende der Reiße treffen wir auf die erste Seilversicherung an den Felswänden. Bei dem steilen Aufstieg folgen weitere Sicherungen, die neben unserer Beinkraft auch Armkraft erfordern. 300 HM unterhalb des Gipfels muss eine Mitgeherin wegen Armbeschwerden in Begleitung zweier Bergkameraden wieder absteigen. Zu viert erreichen wir das Gamsangerl auf 1.837 m, einen kleinen Sattel zwischen Pyramiden- und Jofenspitze. Den Gipfel auf 1.997 m in Sichtweite folgen wir dem Steig, der teilweise seilversichert ist und eine Leiter beinhaltet, bis wir unser Ziel nach gut 3 ½ Stunden Gehzeit und 1.200 HM erreichen. Auf der Bergspitze belohnt uns eine grandiose, leicht getrübte Rundumsicht, z.B. ins Oberland nach Durchholzen, Walchsee und ins Inntal sowie zu den imposanten Zacken des Wilden Kaiser.

Nach der Gipfelbrotzeit steigen wir wieder ab und gehen ab dem Grashügel mit unserem dort wartenden Trio zurück zu unseren Autos. Am Parkplatz erfrischen wir uns an einem Brunnen mit Trinkwasser bevor wir unsere Schluss-Einkehr im Gradlwirt in Niederndorf machen, der uns kühle Getränke sowie Apfelstrudel und Germknödel kredenzt. Störungsfrei fahren wir über die Inntal- und Salzburger Autobahn sowie die Ostumgehung heim.

Fazit: Konditionell den ganzen Körper fordernde Tour mit vielen Naturerlebnissen in herrlicher Berglandschaft.

 

Bericht von Peter

 

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Bürgerwoche und Straßenfest Garching 2022

Zwei Mal ist die Bürgerwoche coronabedingt ausgefallen. Groß waren daher der Nachholbedarf und der Andrang auf dem Straßenfest, ganz Garching war auf den Beinen, und es kamen auch Besucher aus den Nachbargemeinden. Eine Besonderheit war dieses Jahr der ukrainische Stand mit süßen und salzigen Teigtaschen (Wareniki) und Borschtsch. Verschont von abendlichen Gewittern spielte die Musik bis in den frühen Morgen.

Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. Ortsgruppe Garching und die Sektion Garching e.V. des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. hatten wie schon 2019 wieder einen gemeinsamen Stand und 7 Biertischgarnituren beim Straßenfest. Verkauft wurden Bio-Getränke (das köstliche Landshuter Zwickl Bio-Bier, Elkes Apfel-Kräuter-Schorle und vieles andere), Bio-Käse und Bio-Weintrauben. Unser Umsatz stieg um 60% gegenüber 2019, ein Rekord!

Mehr als 25 freiwillige Helferinnen und Helfer aus beiden Vereinen halfen, den Stand auf- und abzubauen und 3 Tage lang bis spät in die Nacht offen zu halten. Die Jugend des Bund Naturschutz lockte mit einem Naturkundequizz (56 ausgefüllte Bögen), der Alpenverein mit der Boulderwand, die zeitweise vor Kindern nicht mehr zu sehen war.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und freiwilligen Helfern und freuen uns schon auf die
50. Bürgerwoche im nächsten Jahr.

Die Vorstände beider Vereine

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Zu acht (Rosemarie, Gerhard, Andi, Gertraud, Carmen, Thomas und Barbara, leider diesmal ohne Guido) fuhren wir am Freitag, den 1.7. zur Volkzeiner Hütte in Osttirol. Die Hütte ist in Holzbauweise errichtet und liegt sehr idyllisch im Talschluss des Winkeltales, einem Seitental des Villgratentales. Jeden Abend wurden wir von Toni dem Hüttenwirt mit einer wohlschmeckendem aber auch gehaltvollen Mahlzeit verwöhnt.

Wir hatten am Anreisetag noch genügend Zeit für eine Nachmittagstour und entschieden uns für die Heinkaralm Rundwanderung von ca. drei Stunden Länge mit der Option einer laut Internet „gemütlichen Einkehrmöglichkeit beim Sepp den Almhirten“. Dieser war, als wir uns auf den Bänken um die Hütte nieder ließen, jedoch ganz anderer Meinung, schoß mit lauten Geschrei aus der Hütte heraus und vertrieb uns vom Hüttengelände. Offenbar hatte der Besitzer gewechselt. Wir ließen uns von dieser Kostprobe osttiroler Gastfreundschaft nicht abschrecken und machten uns am nächsten Tag auf zum Paradeberg des Tales, dem Großen Degenhorn, 2960 m. Nach Überwindung mehrerer Steilstufen und vorbei an zwei kleinen Bergseen erreichten wir bei herrlichem Wetter nach 4,5 Stunden den Gipfel.

Die 7 Stunden Wanderung und 1060 Hm vom Vortag in den Knochen, ließen wir es am Sonntag beim Hochalmkreuz, 2797 m, bewenden. Das waren immerhin auch 920 Hm, allerdings hauptsächlich Almgelände mit nur wenig Blockkletterei.

Halbtagestouren gibt es nicht in diesem Tal, so fuhren wir am Abreisetag 12 km talauswärts zum Wirtshaus Reiterstubn und stiegen von dort 530 Hm hinauf zur Tillachalm. Auf der Terasse der Reiterstubn beschlossen wir bei Kuchen und Eis dieses Tourenwochenende bei dem wir bei herrlichem Wetter wieder eine neue Ecke der Alpen kennengelernt haben.

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Bei grauen Wolken über Garching machen wir uns am Samstag (02.07.22) Früh auf den Weg nach Geitau. In Fischbachau lichtet sich der Dunst und die Sonne scheint. Zu elft kommen wir in drei Autos fast gleichzeitig auf dem Wanderer-Parkplatz an. Ein freundlicher Ranger der Gemeinde Bayrischzell begrüßt uns, erklärt uns den Weg und gibt uns auch noch eine kleine Landkarte mit.

Um 08.50 h starten wir auf der Teerstraße neben dem Segelfluggelände Baumgarten mit sattgrünem Rasen. Imposant blicken wir links hinauf zum majestätischen Wendelstein unter strahlendblauen Himmel. In Mieseben tauchen wir ein in den Bergwald mit seiner ordentlich ansteigenden Forststraße. Vor der Schellenbergalm lösen Almwiesen die schattenspendenden Bäume ab. Weiter geht es steil nach oben. Ein eMountainbiker mit Kinderanhänger überholt uns. Wegen eines stehenden Traktors auf der Forststraße muss er anhalten und sein Gefährt daran vorbeischieben. Chancenlos versucht er aufzusteigen und anzufahren. Zu dritt geben wir ihm Schiebehilfe und er kommt wieder alleine voran. Wenig später erreichen wir in einer Senke den grün schillernden Soinsee und den links steil aufragenden Ruchenköpfen. Am Ufer gönnen wir uns wie andere Wanderer auch eine Pause und füttern mit Brotkrümeln die Jungfische.

Am Ende des Sees beginnt nach der Großtiefenalm der lang ersehnte Steig, der uns zum Miesingsattel bringt. Von dort haben wir einen wunderbaren Blick auf Brecherspitz, Aiplspitz und Jägerkamp. Links von uns erhebt sich die grün bewachsene Nordseite der Rotwand, die in 15 Minuten zu erreichen wäre. Wir nehmen den Steig, der anfangs über eine Wiese und dann durch auf Tuchfühlung gehende Latschen hinauf zum Hochmiesing-Gipfel auf 1.883 m führt.  Gegen 13 h kommen wir dort an. Wir haben eine klare Rundumsicht sowohl aufs Oberland mit Fischbachau und Chiemsee sowie in die Zentralalpen mit zahlreichen Gipfeln wie Zugspitze, Großglockner und Venediger.

Nach der Gipfelrast setzen wir unsere Rundwanderung fort und begeben uns zur Sonnenterrasse des Taubensteinhaus. Bei Kaffee, kühlen Getränken, Kuchen und Kaiserschmarrn stärken wir uns für den Abstieg auf der Forststraße über die Kleintiefenalm bis Mieseben. Am Flughafen herrscht gerade Hochbetrieb. Wir verfolgen den Windenstart von zwei Segelflugzeugen, die lautlos durch die Lüfte gleiten. Wenig später kommen wir um 17.30 h zu unseren Autos, mit denen wir störungsfrei nach Hause fahren.

Die Wanderung bei bestem Wetter und nicht allzu heißen Temperaturen war landschaftlich beeindruckend, kräftefordernd und recht unterhaltsam, sodass sie uns allen gerne in Erinnerung bleibt.

 

Bericht von Peter   

 

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Am Freitag (17.06.22) vor 08.30 h erreichen wir zu neunt in zwei Autos bei strahlendem Sonnenschein den östlichen Parkplatz des Sylvensteinspeichers an der B 307. Bei knapp 20 Grad starten wir in kurzen Sommer-Outfits los zur Walchenklamm.

Wir überqueren sie auf einer Fußgängerbrücke und genießen den Blick in die Schlucht durch die langsam das Wasser fließt. Danach folgen wir nach rechts dem Wander- und Radweg. Nach 200 Meter zweigen wir links ab auf einen Steig, der zum Hühnerberg und Demeljoch sowie zum Schürpfeneck führt. Auf dem handtuch-breiten Steig meist über Fels und Gestein mit ordentlicher Steigung und auch wieder flacheren Stellen lässt es sich gut gehen. Vereinzelt stoßen wir auf batzige Stellen, die wir meistens umgehen können.  Der Aufstieg durch den Bergwald schirmt uns vor der direkten Sonneneinstrahlung ab und verschafft uns angenehme Temperaturen. Je höher wir kommen desto mehr lichten sich die Bäume und gewähren uns Sicht auf den Sylvensteinspeicher und die Nachbarberge. Beim Verlassen des Bergwaldes führt der Weg durch grüne Berghänge zum Schürpfeneck auf 1.623 m. Um 11.20 h erreichen wir den gipfelkreuz-losen Vermessungspunkt und stärken uns mit einer Brotzeit. Dort haben wir eine nahezu ungetrübte Fernsicht ins Gebirge vom Hirschberg über Roß- und Buchstein, Guffert, Juifen, Demeljoch bis hin zur Zugspitze.

Nach der Pause gehen wir auf dem Aufstiegsweg zurück. Gegen 14.00 h entdecken wir in der Walchenklamm Vater und Tochter auf zwei SUP. Beide sind vom Speichersee in die Klamm eingefahren. Der gefährlichste Teil unserer Wanderung ist jetzt die Überquerung der B 307, um den Parkplatz zu erreichen. In kurzen Abständen donnern Auto- und Motorradfahrer in beiden Richtungen an uns vorbei. Wir nutzen erfolgreich die kurzen Lücken um auf die andere Seite zu kommen.

Für die Abschlusseinkehr haben wir den Biergarten des Gasthofes „Zum Papyrer“ in Fleck bei Lenggries ausgewählt. Unter schattigen Bäumen lassen wir uns Saftschorlen, Bier, Topfenstrudel und Gekochtes schmecken. Um 18 h kommen wir wieder in Garching an.

Fazit: imposante, alle Sinne ansprechende Wanderung mit viel Gesprächsbedarf und gemütlichem Ausklang.

 

Bericht von Peter

 

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Am Freitag, 10.06.22, Früh fahren wir zu viert in Richtung Chiemgau um die Rudersburg zu besteigen. Einem Stau auf der Ostumgehung bei Aschheim wegen eines Lkw-Unfalles weichen wir rechtzeitig über die B 471 aus.

Von Holzkirchen aus sehen wir nur die unteren Berghälften, die oberen sind in Wolken gehüllt. Wir stellen uns auf eine Wanderung ins Graue ein und hoffen auf keinen Regen. Nach eineinhalb Stunden Fahrzeit kommen wir gegen 08.30 Uhr am Parkplatz des stillgelegten Geigelstein-Sesselliftes (619 m) an.

Wir nehmen Weg 230 (Forstweg), der uns unter Wolken ohne jeglichen Sonnenstrahl durch den Bergwald nach oben bringt.  Nach einer halben Stunde Gehzeit öffnet Petrus mittelprächtig seine Schleusen und wir ziehen uns Regenkleidung über. Bei 1.040 m geht der gut befestigte Forstweg in einen erdig-nassen Steig über. Mit größter Vorsicht überqueren wir einen Gebirgsbach am Grießelberg. Als wir aus dem Wald herauskommen liegen vor uns grüne Almwiesen mit Wildblumen und das Wolkengrau über uns. Wir beschließen, die steile, bei Nässe rutschige Rudersburg nicht zu erklimmen sondern zur Karalm (1.268 m) zu gehen. Dort suchen wir uns von den menschenleeren Gebäuden die wettergeschützte Stirnseite einer Almhütte aus, machen Pause und ziehen uns um, nachdem es aufhört zu regnen.

Alsdann nehmen wir den Steig zum Karkopf , 1.510 m. Um 12.30 h kommen wir an dessen stählernem Kreuz an. Die benachbarte Breitenstein-Spitze ist noch von Wolken umgeben. Nach der Gipfelrast steigen wir in Richtung Priener Hütte / Geigelstein über den Pfad (Nr. 84) ab. Durch saftig grüne Almwiesen bringt er uns bis zur umgebauten, nicht offenen Wuhrstein-Alm. Unterwegs reißt es auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Breiten- und Geigelstein sehen wir nun unverhüllt. Über die Forststraße (Nr. 208) vorbei an Grafn-Kaser und Breitenstein-Hotel erreichen wir um 15 h den Parkplatz.

Bevor wir heimfahren kehren wir im Gasthof „Zur Post“ neben der Schlechinger Kirche ein und lassen uns Weißbier, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm schmecken. Störungsfrei kommen wir über die Autobahn um 18 h in Garching an.

Fazit: wässrige Rund-Tour mit zunächst wenig Fernsicht aber schöner Alpen-Flora und sonnigem Happyend bei guter Laune und Kondition

 

Bericht von Peter

 

 

 

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Ergänzungen der MTB-Gruppe zu den gemeinsamen Tagen im Sarntal

Mit drei Personen klein aber fein passte die MTB-Gruppe perfekt zur ruhigen, einsamen Berggegend um Durnholz. Am Freitag fuhren wir auf die Aussichtsloge Pichlberg (2150m) und genossen den Blick in die Dolomiten. Am Samstag erkundeten wir dann das Tal des Durnholzer Bachs von Astfeld (1150m) bis über den Durnholzer See hinaus ins Grossalmtal (1750m), in ständigem Auf und Ab an den beiden Talseiten und auch mal kurz auf schmalem Steig. Überwundene 1000 bzw. 1140 Höhenmeter ließen uns das Weißbier nach der Tour natürlich schmecken.


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Wenn ihr auf der Suche nach älteren Touren seid, dann beachtet auch unser Tourenarchiv unter: http://www.dav-garching.de/unsere-sektion/vereinsgeschichte/archiv/