Nach einigem Hin und Her bezüglich des Ziels und des Tourentages (die Wettervorhersagen machten es schwer), fanden sich dann doch am Samstag Morgen 9 Personen am P-Sachrang, 800m, im Chiemgau ein um den Spitzstein zu „bezwingen“. Das Wetter zeigte sich besser als die Vorhersage: Kein Niederschlag, sonnig-bewölkt. Schon am Parkplatz zogen wir die Grödel auf, denn der Steig entlang der Prien war teilweise eisig. Die Gehöfte von Mitterleiten, 850m, links liegen lassend führte unser Steig durch winterlichen Bergwald und über schneeige Wiesenhänge, bis 50cm Pulverschnee, unserem ersten Etappenziel entgegen, dem Spitzsteinhaus, 1252m. Zugute kam uns hierbei eine gute, festgetretene Aufstiegsspur und so entschieden wir am Haus, den Aufstieg zum Spitzsteingipfel zu versuchen. Der Versuch war erfolgreich und so genossen wir am Gipfel, 1597m, eine schöne winterliche Aussicht ins Inntal und hinüber in den Zahmen und Wilden Kaiser. Lange hielten wir es hier oben jedoch nicht aus, denn ein kalter Wind trieb uns schnell wieder talwärts. Immer wieder legten wir Aussichtspausen ein, denn die sich, durch Wolken und Licht, immer wieder verändernde Aussicht war einfach schön anzusehen. Im warmen und gemütlichen Spitzsteinhaus gönnten wir uns eine ausgedehnte Pause, bevor wir zügig wieder ins Tal abstiegen. Ein, eher unerwartet, schöner Bergtag lag hinter uns und so fuhren wir alle sehr zufrieden wieder gen Heimat.






