Das war mal wieder ein langer Tourentag: 1000 Hm und jeweils 1,5 Std. An- und Abfahrt, und es hat sich wirklich gelohnt an diesem schönen Sonnentag!
Die Anfahrt zum P-Holzknechtmuseum in Ruhpolding-Laubau, 650m, verlief zügig und so konnten wir uns auch zügig auf den Weg machen. Entlang des Sackgraben mit seinen teils steilen Passagen gewannen wir schnell an Höhe. Der gut begehbare, schneefreie, Steig führte uns über einen Forstweg hinauf zum Hutzenauer Kaser, ca. 1300m. An der Almhütte wurde der Fahrweg von einem Pfad abgelöst, der uns über den Südhang des aufgelassenen Skigebietes hinauf zu einem Sattel führte, zwischen den beiden Rauschberggipfeln und der Skulptur „Adams Hand“. Zuerst besuchten wir den Gipfel des Hinteren und dann den des Vorderen Rauschbergs. Der Hintere Rauschberg ist der höchste Punkt am Massiv und bietet durch den von Latschen eingewachsenen und beengten Gipfel nur eine bescheidene Aussicht. Das schönere Panorama genossen wir am Vorderen Rauschberg, 1645m, an dessen Fuß sich die Bergstation der geschlossenen Rauschbergbahn und auch das ehemals bewirtschaftete Rauschberghaus befindet. Nach einer ausgedehnten Gipfelpause stiegen wir entlang der Aufstiegsroute wieder zum Parkplatz ab, denn ein weiteres Highlight wartete noch auf uns: Windbeutelessen bei der Windbeutelgräfin in Ruhpolding. Was kann man mehr von einem Tourentag erwarten? …und so fuhren wir körperlich und seelisch befriedigt wieder gen Heimat.







