Freitag: Anreise, Aufstieg und Ausgeher
Was für ein schöner viertägiger Kurzurlaub über Maria Himmelfahrt am Fuße der Drei Türme! Zu siebt starteten wir am Freitag in Garching mit dem VW-Bus zum Wanderparkplatz Latschau. Gestärkt mit selbst gemachten Zwetschgendatschi (danke, Manuela) machten wir uns an den Aufstieg. Auch wenn es nur knapp 800 Höhenmeter waren, war es bei der Hitze und mit Gepäck durchaus anstrengend. So gönnten wir uns oben angekommen auf der schönen Terrasse mit Blick auf die Drei Türme erst mal eine Pause. Nachdem wir das Zimmer bezogen haben (ein 8er-Zimmer im modernen Neubau nur für uns), zogen wir uns nochmal die Wanderschuhe an. Wir erkundeten den Porzalengawald, kühlten unsere Füße im Bach und ernteten jede Menge Beeren.




Samstag: Geißspitze
Für Samstag war der Wetterbericht ziemlich durchwachsen. Es wurde für den ganzen Tag Regen und Gewitter vorhergesagt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit am Nachmittag. Also brachen wir gleich nach dem Frühstück zur benachbarten Geißspitze auf, zuerst noch im T-Shirt und mit Sonnenschutz. Etwa auf Hälfte der Höhe zogen aus dem Tal dichte Wolken auf und etwas später holten wir schon mal unseren Regenschutz hervor. Nicht zu früh, denn kurze darauf brach ein Gewitter über uns herein. Wir konnten uns nur noch zusammen kauern, uns so gut wie möglich vor dem Hagel schützen und abwarten. Glücklicherweise dauerte es nur wenige Minuten, doch danach waren einige von uns etwas nass. Da wir mittlerweile fast am Gipfel waren, gingen wir noch zum Kreuz und auf einem anderen Weg wieder zurück. Das positive an dem Wetter war eine ganz eigentümliche Stimmung und hunderte Alpensalamander auf und neben dem Weg.
Zurück auf der Hütte trockneten wir unsere Sachen und machten es uns auf der Terrasse gemütlich, denn mittlerweile kam wieder die Sonne raus. Von einer zweiten Tour an diesem Tag sahen wir aber aufgrund der nassen Schuhe ab und so wurde es ein eher entspannter Nachmittag.






Sonntag: Tilisunahütte und Tobelsee
Da für Sonntag zwar nicht wolkenloses, aber stabiles und trockenes Wetter angesagt war, wagten wir uns an eine größere Tour. Wir überquerten die Schwarze Scharte und erreichten gegen Mittag die Tilisunahütte, wo wir die Gastfreundlichkeit und gutes Essen genossen. Vorbei am Tilisunasee führte uns der Weg hoch zum Schwarzhornsattel und wieder hinab zum Tobelsee, wo wir uns ereneut eine Pause gönnten. Zwei mutige Teilnehmer wagten sich sogar ins Wasser, die anderen begnügten sich mit dem idyllischen Ausblick. Erfrischt und gestärkt machten wir uns an die letzte Etappe, die nach einem kurzen Aufstieg vor allem aus einem beschwerlichen Abstieg bestand. Insgesamt war es eine schöne und sehr abwechselungsreiche Tour.







Montag: Abstieg über Latschätzer Höhenweg
Am Montag mussten wir unser Lager leider wieder räumen, doch aufgrund des sonnigen Sommerwetters gingen wir nicht auf dem direkten Weg zum Parkplatz. Wir nahmen statt dessen den Latzschätzer Höhenweg zum Berghof Golm, welcher allerdings derzeit eine riesige Baustelle ist. Die Mittagseinkehr gab’s also eine Etage tiefer in Matschwitz. Von dort aus blieb uns nur noch der Abstieg zum Bus, wobei ein paar von uns einige der sieben Rutschen im Waldrutschenpark Golm ausprobierten.





