Tag 1 Sonntag 18.01.2026:
Anfahrt über Kitzbühel, durch den Felbertauern Tunnel und über Lienz ins Villgratental bis Kalkstein. Wir sind am Nachmittag an unserer Pension Bad Kalkstein 148, Innervillgraten angekommen und haben eine kurze Winterwanderung gemacht anschließend mit einem Einkehr im Restaurant Badl, Kalkstein (die nur Sa./So. Offen hat).
Tag 2 Montag 19.01.2026: Gaishörndl 2615m
Dank der Rodelbahn konnten wir direkt von unserer Pension (auf 1639m) mit Ski los laufen. Die Aufstiegsroute verlief an die Alfenalmen (1700m) dann unterhalb Ruschletalm 1900m) vorbei bis zum ersten Steilhang. Der Steilhang war mit Busche durchsetzt. Der Schnee im Steilhang war Aufbauend umgewandelter Schnee und hat im Aufstieg entsprechend mehr Zeit in Anspruch genommen. Oberhalb vom Steilhang verlief der Aufstieg flacher und durch gekuppeltes und (unter normale Bedingungen) ideales Skigelände weiter. Auf eine Hohe von 2450m am Fuß des Gipfelhangs haben wir unseren Aufstieg beendet und nach einer Brotzeitpause in der Sonne, sind wir gemeinsam über die Aufstiegsroute abgefahren.
Tag 3 Dienstag 20.01.2026: Pürglesgungge 2500m
Wir haben uns für die sonnige, aber apere Talseite entschieden und Alle waren bereit, die Skier unterwegs mit Grödeln auszuwechseln, falls uns der Schnee ganz ausgeht. Ziele waren das Zollhaus (2329m) und der Pürglesgungge Gipfel 2500m. Erstaunlicherweise konnten wir bis zum Gipfel alles, sowohl im Aufstieg als auch bei der Abfahrt, mit Ski bewältigen. Da zwei TN am Zollhaus bleiben wollten, dürften der Rest der Gruppe nicht viel Zeit am Gipfel verbringen, und sind relativ Zeitnah und mit sorgfältiger Routenwahl den Gipfelhang zum Zollhaus abgefahren. Wieder vereint konnten wir Alle gemeinsam der Abfahrt fortsetzen und zum Glück ohne Steinkontakt bis ins Talboden abfahren. Die letzte Teilstrecke verlief wieder an den Alfenalmen vorbei und über die Rodelbahn zur Pension zurück.
Tag 4: Vormittags-Tour im unteren Bereich der Aufstiegsroute Kalkstein-Marchkinkele
Die Skitour auf Marchkinkele 2545m ist unter normale Bedingungen, als mittelschwer eingestuft. Die Aufstiegsroute war bei uns im unteren Bereich ganz Schattig und wir haben -11 Grad gemessen. Dafür war der Schnee im unteren Bereich schön locker und ausreichend. Da wir ein langer Heimfahrt hatten, haben wir eine Zeit zum Umdrehen ausgemacht. Um 11 Uhr waren wir genau an die Stelle, wo es bei den Verhältnissen nicht richtig Sinn gemacht hätte, weiter aufzusteigen und so hat es zeitlich ganz gut gepasst.
Wie zu erwarten, hat der Abfahrt im unteren Bereich den besten Schnee in der Gegend gehabt und so konnten wir die letzten Schwünge dort richtig genießen. Bei den Holzhäusern nähe Alfenalm haben wir zum Aufwärmen einen Platz in der Sonne ausgesucht und uns eine Brotzeitpause gegönnt. Danach sind wir abgefahren zur Pension und nach einer letzter Einkehr sind wir gegen 14 Uhr abgereist.
Fazit: Insgesamt z.Z. extrem eingeschränkte Skitouren Möglichkeiten und entsprechend außer unsere Gruppe waren kaum Skitourenleute unterwegs. Durch die, über Wochen lang anhaltende, Kälte und kaum Neuschnee (einmal 2 cm) waren viele großfleckigen Blankeisstellen, die wir mit sorgfältigen Routenwahl, relativ gut umgehen konnten. Unsere Pension Bad Kalkstein kann man sehr gut weiter empfehlen.
Bericht und Tourenleiterin: Mercia Barrett
Gruppe: Carmen, Gerhard, Josef, Karen, Werner und Willi




