Vollaufgelöste Bilder laden
Verfügbar bis 06.09.2025
Wir 4 WandererInnen entschieden uns daher „nur“ für einen kleinen Ausgeher in den Ort Kienberg, 1300m. Also Regenkleidung an und ab über Wiese und durch Wald auf schmalem Steig. Der Spaß verließ uns jedoch schon bald wegen des rutschigen Steiges, besonders im Abstieg, so daß wir alsbald die Straße für unseren Ausgeher nutzten. Auch die Hoffnung auf eine nette Einkehr in Kienberg war uns verwehrt, das einzige Hotel/Cafe war geschlossen. Die überdachte Hotelterrasse, bestückt mit Bank und Tisch, lud uns jedoch zum Verweilen und Pausieren ein. Im Aufstieg zum Edelweißhaus gönnten wir uns noch einen kurzen Abstecher auf die imposante Hängebrücke über den Kaiserbach, bevor wir unsere Zimmer in Beschlag nahmen und uns auf das lecker Abendessen; Hauptspeise: Gamsragout, freuten. Ein wenig besorgt nahmen wir den konstanten Regen in unserer Umgebung war, aber die Wettervorhersage für Morgen versprach Besserung.















…und die Sonne begrüßte uns tatsächlich zum Frühstück, sodaß wir unsere Tourenplanung für heute auch umsetzen konnten: Aufstieg zum Kaiserjochhaus, 2310m. Ein kurzer Abstieg führte uns in das wunderschöne Kaisertal und zur Kaiseralpe, 1700m. Herrlich gelegen bietet diese Alpe, neben einer Käserei, auch eine schöne Sonnenterrasse und Bewirtung. Vor der Alpe gönnten wir uns nur eine kurze Pause, denn die heutige siebenstündige Tagestour forderte mehr von uns: Auf steilen Serpentinenkehren stiegen wir aufwärts, Bergbäche überquerend, Holzstiegen steigend, Eisenketten greifend, einen Fuß vor den anderen stellend kamen wir gut hinauf bis auf die felsige Hochebene, auf der dann unser Ziel, das Kaiserjochhaus, bereits zu sehen war. Die Sonnenterrasse am Haus lud uns zu einer ausgedehnten Mittagspause ein und der Ausblick auf die gegenüberliegenden Bergformationen, z.B. auch auf den Gletscher des Hoher Riffler, ließ unsere Herzen erfreuen. Der Abstieg erfolgte entlang der Aufstiegsroute und wurde „nur“ unterbrochen durch eine Einkehr in der Kaiseralpe. Gleichzeitig am Edelweißhaus kam auch „unsere“ MTB-Gruppe an und so fand erst einmal ein reger Austausch statt, bevor wir uns in die Zimmer zurückzogen und auf das Abendessen, Hauptspeise: Forelle, freuten….und ab 19 Uhr bis ca. 01 Uhr nachts regnete es wieder.
Jaja die Wettervorhersage: Eigentlich war Sonne angekündigt, aber es erwartete uns ein zäher Nebel, der bis mittags anhielt, aber kein Regen, juhuu! Heute sah unsere Tourenplanung die Rundwanderung über Mutekopf, 2046m, und Hahnleskopf, 2211m vor. Direkt vom Haus aus ging es aufwärts durch Wald und über Wiesenhänge zum Mutekopf, an dem eine kleine urige Sennerhütte steht. Bis hier war der Steig noch ziemlich batzig und Sträucher und Wiesengras nässten unsere Schuhe und Hosen ziemlich ein. Ab Mutekopf hatte sich der Nebel größtenteils verzogen und die Sonne machte sich zunehmend breit. Die Wanderung über den Bergrücken zwischen Mute- und Hahnleskopf war wirklich ein Erlebnis mit grandiosem 360-Grad-Panorama. Nach obligatorischer Gipfelpause am Hahnleskopf stiegen wir, recht steil, mit Grödeln wegen dem rutschigen Untergrund, über die Wiesenfläche „Wilder Kaiser“ ab zum Edelweißhaus in Kaisers. Auf der Sonnenterrasse des Hotels Schönauer Hof trafen wir uns dann wieder mit der MTB-Gruppe zur Abschlußeinkehr, bevor wir alle dann die Heimreise antraten.















