Zu zwölft in drei Autos treffen wir am Samstag (29.05.26) Morgen auf dem Parkplatz im Oberen Jenbachtal ein. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen beflügeln uns sogleich für den Aufstieg zunächst auf dem Forstweg.
Aber schon bald zweigen wir links ab auf den steileren Niggl-Steig, der uns in Serpentinen teilweise über Almwiesen zum Fuße des Mitterberges bringt. Von dort aus gehen wir auf dem Forstweg weiter in Richtung Schuhbräu-Alm, legen aberdavor eine Pause ein, um mitgebrachte, köstliche Erdbeer-Rhabarber-Muffins zu genießen.
Danach bringt uns ein ziemlich gerader Steig schräg durch einen Almwiesen-Hang zur Rampold-Alm. Von dort aus ist es auf einem Pfad nicht mehr weit zur Rampoldplatte (1.422 m), an der wir eine Rast einlegen und uns dem grandiosen Rundumblick erfreuen. Kaisergebirge und Chiemsee fallen uns gleich auf ebenso vor uns gaukelnde gelb-schwarze Schwalbenschwanz-Schmetterlinge.
Das Gipfelkreuz der Hochsalwand vor Augen steigen wir zunächst steil ab von der Rampoldplatte und dann wieder auf schmalen felsigen Steigen hinauf. Steil zwischen den Latschen geht’s mit Seilsicherungen weiter hinauf zu unserem späteren, abzweigenden Abstiegsweg. Nach einer kleinen Trinkpause erklimmen wir binnen 15 Minuten den Hochsalwand-Gipfel. Auch hier werden wir mit guter, leicht trüber Fernsicht belohnt. Wir erkennen unter anderem den Großvenediger und die Zugspitze. Ganz nah ist uns aber der Wendelstein, auf den gerade die gelbe Bergbahn fährt. Über einen sanft abfallenden Weg erreichen wir die geschlossene Reindler-Alm, an der wir uns nochmal stärken.
Über einen Zick-Zack-Steig durch den Bergwald vorbei an der „Weißen Wand“ und einem Stück Forststraße nähern wir uns für eine Einkehr der Wirts-Alm. Nach der langen Wanderung erfrischen wir uns auf der Terrasse mit kalten Getränken, leckeren Kuchen und deftigen Speisen. Dabei haben wir die erklommenen Gipfel und den Wendelin vor Augen.
Zu unseren Autos auf dem Parkplatz brauchen wir nicht lange.
Gut gelaunt über die anstrengende Tour mit knapp 20 km und 880 HM fahren wir nach Hause und freuen uns auf das nächste Bergabenteuer.
Bericht von Peter












