Mit Sägemehl auf den Heimgarten

 

In der heißen Sommerphase entscheiden wir uns zu acht für eine Wanderung am SA, 09.08.25, auf den Heimgarten, 1.790 m. Imposant mit strahlend blauem Himmel und Sonne begrüßt er uns bei der Anfahrt zum Wanderer-Parkplatz in Ohlstadt. Der 5 Kilometer lange Aufstieg hat durchweg eine 20 prozentige Steigung, auch gleich zu Beginn auf der Forststraße. Neben den gelben Wandertafeln ist der Anstieg auch mit Pfeilen aus feinen Sägespänen markiert, eine willkommene Orientierungshilfe.

 

Der Bergwald spendet uns Schatten und etwas Kühle, dennoch kommen wir gut ins Schwitzen. Nachdem Temperaturen von über 30 Grad im Tal vorhergesagt sind und die Sonne gnadenlos herunter brennt, machen wir den Aufstieg nicht wie geplant über die Kaseralm und das Kar sondern über die Bärenfleckalm und den nördlichen Steig mit vielen Stufen und Kehren. Der Berg selbst hält nun die Sonne zurück. Erst als wir „Am Feicht“ oberhalb des der Felsengruppe „Schwarzen Rain“ ankommen, sind wir der vollen Bestrahlung auf rund 1.600 Meter ausgesetzt. In der Ferne sehen wir den Gipfelrücken des Heimgarten mit vielen (kleinen) Leuten.                                                                                 

Der restliche Aufstieg auf dem teilweise betonierten Fahrweg (für die Versorgung der Heimgartenhütte) sowie durch kleinere Latschenfelder geht zügig von statten. Kurz nach 12 h stehen wir am Gipfelkreuz und genießen mit vielen Gleichgesinnten die Aussicht in die Bergwelt sowie auf den Kochel- und Walchensee.

 

Nach der Gipfelbrotzeit steigen wir über den Aufstiegsweg zu unseren Autos ab. Eine Einkehr bei der voll besetzten Heimgartenhütte war nicht möglich. Für unsere Schluss-Einkehr haben wir uns die Eisdiele Da Michele nahe des Kocheler Bahnhofs ausgesucht. Mit wohlschmeckenden Eisbechern und kühlen Getränken schließen wir unseren herrlichen Wandertag ab.

 

Bericht von Peter