Tourenberichte

Die Wettervorhersage für Innsbruck, Regen und Gewitter, zwang uns zu einer Tourenzielverschiebung, und zwar zu einem Ziel, das für einige eine Erstbegehung bedeutete und für die meisten ein Bergziel, das schon lange nicht mehr erreicht wurde: Der Leonhardstein (1452m), auch „Leonhardistein“ genannt. Den Gipfel konnten wir schon am P-Am Kirchberg in Kreuth durch seine markante Form erkennen, ein Felszacken im Bergwald. Der Zustieg von Kreuth zog durch den Bergwald auf meist schattigen, moderat steigenden Pfaden, vorbei an Farnfeldern und felsigen Naturdenkmälern. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir den Einstieg in den felsigen Gipfelanstieg. In vielen Serpentinen schlängelte sich der von Felsen und Wurzeln durchsetzte Weg die Nordflanke empor. Immer wieder mußten wir auf dem, teils anspruchsvollen, Steig auch „Hand anlegen“ und Guidos mitgeführtes Halbseil tat auch manch guten Dienst, bevor wir an einer weiteren Steilstufe das Gipfelkreuz sahen. Nach einer letzten schrofigen Stufe stiegen wir durch eine Rinne in eine Einsattelung des Gipfelaufbaus und kraxelten über einen Absatz zum metallenen Kreuz des Leonhardisteins empor. Die fantastische Aussicht bei leicht bewölktem Himmel war ein schöner Lohn für den schweißtreibenden Anstieg, den viele „so lang“ gar nicht mehr in Erinnerung hatten. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast begannen wir, vorsichtig und hochkonzentriert, den Abstieg entlang der Aufstiegsroute und absolvierten die Abschlusseinkehr im Götzfried in Kreuth. Kein Regen, kein Gewitter, moderate Temperaturen, eine schöne anspruchsvolle Tour mit einem aussichtsreichen Gipfel: Ein gelungener Tourentag.

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Wolfsschlucht & Schildenstein, 1.613 m, sind immer ein Wander-Highlight, auch wenn es der Wettergott am Samstag, 11.07.26, sehr warm mit uns meint.

Vom Parkplatz Siebenhütten bei Kreuth  starten wir um 08.30 h zu zehnt bei blauem Himmel und viel Sonnenschein.

Von der Forststraße neben der Hofbauerweißach mit ihren Gumpen sehen wir die Blauberge einschließlich der Halserspitz. Unser Zielberg versteckt sich noch.

Ab der der Alm Königshütte folgen wir dem Weg entlang der Felsweißach, der uns zur Wolfs-Schlucht bringt. Bei der leichten Steigung kommen wir schnell voran bis zum Wasserfall in der Schlucht.

Ab da geht’s steiler nach oben und drei Seilsicherungen helfen uns beim Steigen. Der südseitige Aufstieg mit viel Sonnenkraft auf felsigem Untergrund bringt uns ordentlich ins Schwitzen. Wir sind für jeden Schatten dankbar, den wir mitunter für kurze Rasten und zum Trinken nutzen. Auch erfreuen wir uns in den statischen Momenten mit eindrucksvollen Blicken ins Tal, die bis zum Tegernsee reichen.

Vom oberen Ende der Wolfsschlucht brauchen wir eine gute halbe Stunde bis auf den Schildenstein-Gipfel, den wir um 12 Uhr erreichen.

Dort genießen wir ausgiebig den tollen Rundumblick und unsere Brotzeit.                                                                                    

Danach setzen wir unsere Rund-Tour fort und steigen zur Königsalm ab. Bei einer Einkehr erfrischen wir uns mit kühlen Getränken.

Vorbei an der Geißalm steigen wir im schattigen Bergwald zu unseren Autos ab. Bevor wir einsteigen gönnen wir uns ein kühles Fußbad in der Weißach.

Eine Einkehr ohne Kuchen kommt nicht in Frage, sodass wir unsere Tour auf der Terrasse des Gasthauses Göttfried in Kreuth Revue passieren lassen und uns dabei auch Kaffee und Gebackenes schmecken lassen.

Fröhlich und vielleicht ein bißchen ausgelaugt fahren wir heim und freuen uns aufs nächste Bergabenteuer. 

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Nachdem unsere geplante Hüttentour zur Senneshütte durch die Absage der Hütte zur Hoteltour am Furkelpass (1745m) wurde, mussten auch die Mountainbiker umplanen, was durchaus anspruchsvoll war zum einen wegen der wenigen Tourenmöglickeiten direkt vom Hotel aus und zum anderen wegen der eingeschränkten Radtransportmöglichkeiten bedingt durch Absagen von Teilnehmern. Dafür machte das Wetter keine Sorgen – ideales Radlwetter: sonnig und nicht zu heiß.

Und als weiteres Positivum: wir radelten abwechslungsreich an einem Tag am topographisch milderen Kronplatz und am anderen Tag in den schroffen Dolomiten der Fanesgruppe bei der „Großen Fanesrunde“, einem MB-Tourenhighlight, das jeder engagierte MBler einmal in seinem Leben gefahren sein sollte, wie kolportiert wird, übrigens vorbei an der ursprünglich zur Übernachtung vorgesehenen Senneshütte.

Aber im einzelnen:

Ankunftstag: Nachdem wir uns alle um 11.30h am Hotel getroffen hatten, radelten wir (Josef und ich) in 50 Minuten mit unseren E-Bikes auf guter Forststraße die 520hm entspannt hoch auf den Kronplatz, um uns mit den Wanderern zu treffen und zusammen einzukehren.

Erster Tag: Nachdem der Kronplatz normalerweise nur von einer Masse an Downhillern besucht wird, die sich mit den Bergbahnen hochziehen lassen und dann auf den künstlich angelegten Trails zu Tale rauschen, fuhren wir, jetzt zu dritt, nachdem Barbara ihr Leihbike in Empfang genommen hatte, auf meist moderaten Forststraßen die 1300hm in einem Zug von Reisach (953m) nochmal von der anderen Seite hoch zum Kronplatz (2273m) –  mit E-Bikes kein Problem. Bis wir in den Einzugsbereich der Trails kamen, waren wir vollständig allein in der Natur und konnten die mit jedem Höhenmeter bessere Sicht auf das Pustertal und den Alpenhauptkamm genießen. Nur zweimal hatten wir kurz Kontakt mit den in ihren „Ritterrüstungen“ für uns futuristisch aussehenden Downhillern, der aber glimpflich verlief. Oben kehrten wir in dem uns vom Vortag bekannten Lokal wieder ein und genossen die heute noch bessere Sicht. Nachdem wir vor der Auffahrt von Reisach aus noch den Kronplatz hatten umrunden können, kamen bis zum Ende der Tour 1476hm und 38km zusammen.

Zweiter Tag: Heute war das Szenario ganz anders als am Vortag. Bizarre Dolomitenfelsen als Umgebung und ruppige, z.T. steilste Pisten für die Radler. Zuerst ging es von Pederü (1548m), wohin wir mit dem heute uns Radlern zur Verfügung stehenden Auto, das Räder transportierte, fuhren, neben einer Masse Wanderer und anderer Radler hinauf zur Faneshütte (2060m). Auf dem folgenden sehr steinigen Stück zum Limojoch (2174m) waren es schon etwas weniger Menschen. Hier begann nun eine über 10km lange Abfahrt auf durchgehend steiniger Piste durch das wunderschöne Fanestal bis nach S.Uberto(1449m), wo der zweite Anstieg durch das Salatatal begann, wieder in beeindruckender Dolomitenkulisse. Weiter gings erstmal auf einer Asphaltstraße bis zur Rif. Sta Stua(1668m), einem Ausflugsziel zahlreicher Wanderer, wo wir kurz noch eine Erholungspause einlegten vor der Schlüsselstelle der Tour: Eine Stufe von 200hm war zu bewältigen mit ca. 20 Prozent Steigung auf teilweise wieder steinigem Untergrund. Glücklich erreichten wir nach über 4 Stunden Fahrt die Senneshütte (2116m), wo wir uns auf der Hüttenterrasse stärkten. Die Erwartung, dass damit die Anstrengungen vorüber seien, da wir ja nur noch nach Pederü abfahren mussten, erwies sich als trügerisch. Die Abfahrtsstrecke auf einer ultrasteilen (mehr als 20 Prozent) alten Militärstrasse über enge Kehren erforderte nochmal höchste Konzentration. Glücklich über den tollen Tag und froh, dass alle heil wieder zurück waren, erreichten wir Pederü nach zurückgelegten 1450hm Anstieg und 34km Strecke.

Abfahrtstag: Nachdem mir die Logistik bislang schon einige Gedanken bereitet hatte, beschloss ich, dass wir am Abfahrtstag keine MB-Tour mehr machen und uns stattdessen der Wandergruppe anschließen sollten, was sich als richtig erwies, da für die Heimfahrt der Rücktransport eines Radls bei zwei zur Verfügung stehenden Autos und 8 Personen schon genug Schwierigkeiten auslöste, weil er bedeutete, dass in einem Auto 5 Personen fahren mussten…….

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Pünktlich um 7 Uhr begann die Anreise nach Südtirol und zu unserem Hotel „Ju Furcia“ auf der Furkelpasshöhe, 1750m. Nachdem uns die Senneshütte 10 Tage vor unserer Anreise wegen eines Buchungsfehlers ihrerseits abgesagt hatte, waren wir glücklich mit dem Hotel und sehr zufrieden, besonders da der Preis ähnlich war wie auf der Hütte im Mehrbettzimmer. Die Nachmittagstour war dem Kronplatz „gewidmet“ und direkt hinter dem Hotel begann der Aufstieg und die Runde auf dem Concordia-Weg um den höchsten Punkt, 2275m, herum, der Concordia-Friedensglocke. Mit der 360-Grad-Panorama-Sicht muss man mal hier oben gewesen sein, obwohl der Wintertourismus mit seinem Bau-Unwesen und die Besucherströme viele sichtbare „Wunden“ erkennen lässt. Mit dem Ersteigen des Gipfels des Spitzhorn, 2173m, begann dann der Abstieg ins Hotel, wo auf einige von uns bereits die Sauna oder das Dampfbad wartete. Ein schmackhaftes Abendessen und eine gemütliche Sitzrunde schlossen den schönen Tag ab.

Unser heutiges Ziel war das Herz des Fanes Naturparks und UNESCO-Weltnaturerbe und es begann mit der Abfahrt zum Wanderparkplatz in St. Vigil, 1200m. Von hier brachte uns der kostenlose (Dank Gästekarte) Wanderbus zu unserem Ausgangspunkt im Fanestal, dem Berggasthof Pederü, 1548m. Auf dem Wandersteig stapften wir, vorbei an imposanten, zerklüfteten Bergriesen und riesigen Karen hinauf zum Grünsee und der Faneshütte, 2060m. Es sollte aber auch heute noch ein Gipfel drin sein und so stiegen wir weiter hinauf über das Limojoch zum Limosee, an dem der Anstieg zu den Limospitzen begann. Wir kamen ihnen nahe bis auf 2340m und genossen dort oben auf einer herrlichen Edelweißwiese eine wohlverdiente Mittagspause. Der Abstieg verlief entlang der Aufstiegsspur und die Abschlußeinkehr gönnten wir uns auf der Terrasse des Pederü-Gasthofes. Mit Bus und Auto ging’s wieder hinauf zum Hotel auf den Furkelpass und es bleib noch ausreichend Zeit für Wellness, bevor wir uns wieder einfanden zum leckeren Abendessen. 

Heute stand eine große Dolomiten-Bergtour an, die uns auf den Gipfel des Piz de Peres, 2507m führen sollte.

Die Rundtour begann direkt gegenüber unseres Hotels, verlief ein gutes Stück durch schattigen Wald und führte uns dann in moderaten Serpentinen ein gerölliges Kar hinauf in die Dreifingerscharte, 2330m. Nach einer Trinkpause absolvierten wir auch den letzten Wiesenhang, der uns zum Gipfelkreuz, 2507m, führte, vorbei an einzelne Edelweiß. Eine wunderbare Rundumsicht erfreute uns, auf Kronplatz, Marmolata und viele weitere Bergzüge. Der Abstieg erfolgte auf steilem Steig über Schrofengelände, schottrige Felsstufen und um imposante Felstürme herum und verlangte große Konzentration, Trittsicherheit und immer wieder auch die Zuhilfenahme unserer Hände. Ein kurzes Stück verlief auch dieser Steig durch den Wald bis wir dann Einkehr fanden in der Ücia Picio Pré (Kleine-Wiese-Hütte), in der wir uns von der anspruchsvollen Tour „erholten“. 

Da ja heute noch die Rückfahrt anstand und uns nach der gestrigen Supertour der Sinn eher nicht nach einer kleinen Berg-Ausgehtour stand, fiel unsere Tourenwahl heute auf den Pyramidenweg und die Besichtigung der beeindruckenden Erdpyramiden. Hierzu fuhren wir zum P-Oberwielenbach, 1360m, oberhalb von Percha. Dieser schöne Waldpfad führte uns im Auf und Ab zu den Erdpyramiden, immer wieder auch mit Blick auf unseren gestrigen Berg und hinunter zum Gehöft nach Platten. Der Tourenabschluss fand im bekannten Pyramidencafe statt, welches mit über 20 verschiedenen Kuchen aufwartete und auch eine Auswahl von mehreren kleineren Stücken (Kuchen-Tris) zuließ, was die Schleckermäuler*innen unter uns zum Frohlocken brachte. Welch schöner Abschluss der abwechslungsreichen Tourentage.

Wie bereits die Hinfahrt, so verlief auch die Rückfahrt zügig und staulos.

/ Tourenbericht

 

In der zweiten Juniwoche 2026 überzieht die Schafskälte die Alpen mit kalten Temperaturen und viel Regen. Die Wetterprognosen wechseln ständig und lassen uns bangen, ob wir am Samstag (13.06.26) auf den Hirschhörnlkopf, 1.514 m, gehen können. Fast an ein Wunder grenzend wird zwei Tage davor optimales Wanderwetter vorhergesagt (20 Grad, trocken, bewölkt-sonnig, windig).

Zu acht steuern wir vor neun Uhr den Parkplatz in der Jachenau unterhalb der Kirche St. Nikolaus an. Entlang dem Gebirgsbach Laine gehen wir bergauf bis zu den Brunnenwiesen und erfreuen uns an dem satten Grün der Almwiesen sowie den Werdenfelser Bergen im Hintergrund. Auch die grüne Kuppe unseres Zielberges erkennen wir in der Ferne.

Eine Forststraße bringt uns vom Süden her durch den Bergwald zum Gipfelsteig mit gut 500 Höhenmetern.

In Serpentinen im steilen, dichten Bergwald und damit geschützt von der Sonne geht’s auf einem steinigen, mit Baumwurzeln gespickten Pfad nach oben. Der natürliche Hitzeschutz lässt uns etwas weniger schwitzen.

Am Ende des Waldes auf rund 1.360 m erreichen wir die Almwiesen und danach die unbewirtete Pfundalm. Wir gönnen uns dort eine Pause und marschieren danach auf dem Weg im grünen Bergteppich zum Gipfel.

Dort belohnt uns die gute Fernsicht nach allen Seiten. Walchensee, Heimgarten, Herzogstand, Jochberg, Rabenkopf, Benediktenwand und viele andere Bergspitzen sind ein wahrer Augenschmaus.

Unsere Gipfelbrotzeit schließen wir mit einem Espresso- und Ingwerelexier ab.

Auf dem Aufstiegsweg gehen wir vorbei an grasenden Kühen bei der Pfundalm zurück zu unseren Autos.

Voll der schönen Eindrücke lassen wir bei der Einkehr im Eiscafe Venetia in Lenggries unsere Tour ausklingen und freuen uns schon aufs nächste gemeinsame Bergerlebnis.

 

Bericht von Peter

 

 

/ Tourenbericht
„What a wonderfull day!“
Zügig verlief die Anfahrt zur Seilbahn in Fieberbrunn, 1100m. Karten waren schnell gekauft und weil ich so nett gefragt habe, haben wir den Gruppentarif erhalten, obwohl wir nicht 20 Personen waren. Hoch schwebten wir zum Lärchfilzkogel auf 1654m, bevor wir dann per pedes den Aufstieg zum Wildseeloderhaus antraten. Dabei konnten wir die schönen Almböden bewundern und die herrliche Rundum-Aussicht genießen. Ab der Wildalm ging es nun steiler aufwärts, vorbei an der Murmeltierkurve, um eine kleine Felsrippe herum und nach einem letzten Aufschwung auf die Kuppe, von der wir endlich den See und die Hütte erreichten. Nach einer Pause vor der Hütte teilte sich die Gruppe in 2 Fraktionen: Eine Gruppe genoss eine längere Pause am See und wollte „nur“ den Gipfel der Henne besteigen, die andere Gruppe freute sich auf die Gratrunde über mehrere Gipfel. Vorbei an der Hütte verlief der Weg der  Gratrundenfraktion steil hinauf zum höchsten Gipfel des Tages, dem Wildseeloder, 2117m. Auf schmalem Steig verlief der Weg weiter, sogar über ein Schneefeld, über Seerieder, 1933m, in eine Senke, um uns dann, teils steil ansteigend, zum Gipfel der Henne, 2074m, zu bringen. Unter uns der Wildsee und rund um uns die Bergwelt, die sich teilweise noch in winterlich-weißer Pracht präsentierte, über uns der blau-weiß-sonnige Himmel, mehr kann man von einem Bergtag nicht erwarten. Am Gipfel der Henne vereinten sich die beiden Fraktionen und stiegen gemeinsam zum Wildseeloderhaus ab, um eine verdiente Pause zu genießen. Der Rückweg zur Bergbahn-Lärchfilzkogel verlief dann ganz entspannt und auch die Rückfahrt verlief zügig.

/ Tourenbericht

 

Zu zwölft in drei Autos treffen wir am Samstag (29.05.26) Morgen auf dem Parkplatz im Oberen Jenbachtal ein. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen beflügeln uns sogleich für den Aufstieg zunächst auf dem Forstweg.

Aber schon bald zweigen wir links ab auf den steileren Niggl-Steig, der uns in Serpentinen teilweise über Almwiesen zum Fuße des Mitterberges bringt. Von dort aus gehen wir auf dem Forstweg weiter in Richtung Schuhbräu-Alm, legen aberdavor eine Pause ein, um mitgebrachte, köstliche Erdbeer-Rhabarber-Muffins zu genießen.

Danach bringt uns ein ziemlich gerader Steig schräg durch einen Almwiesen-Hang zur Rampold-Alm. Von dort aus ist es auf einem Pfad nicht mehr weit zur Rampoldplatte (1.422 m), an der wir eine Rast einlegen und uns dem grandiosen Rundumblick erfreuen.  Kaisergebirge und Chiemsee fallen uns gleich auf ebenso vor uns gaukelnde gelb-schwarze Schwalbenschwanz-Schmetterlinge.

Das Gipfelkreuz der Hochsalwand vor Augen steigen wir zunächst steil ab von der Rampoldplatte und dann wieder auf schmalen felsigen Steigen hinauf. Steil zwischen den Latschen geht’s mit Seilsicherungen weiter hinauf zu unserem späteren, abzweigenden Abstiegsweg. Nach einer kleinen Trinkpause erklimmen wir binnen 15 Minuten den Hochsalwand-Gipfel. Auch hier werden wir mit guter, leicht trüber Fernsicht belohnt. Wir erkennen unter anderem den Großvenediger und die Zugspitze. Ganz nah ist uns aber der Wendelstein, auf den gerade die gelbe Bergbahn fährt. Über einen sanft abfallenden Weg erreichen wir die geschlossene Reindler-Alm, an der wir uns nochmal stärken. 

Über einen Zick-Zack-Steig durch den Bergwald vorbei an der „Weißen Wand“ und einem Stück Forststraße nähern wir uns für eine Einkehr der Wirts-Alm. Nach der langen Wanderung erfrischen wir uns auf der Terrasse mit kalten Getränken, leckeren Kuchen und deftigen Speisen. Dabei haben wir die erklommenen Gipfel und den Wendelin vor Augen.

Zu unseren Autos auf dem Parkplatz brauchen wir nicht lange.

Gut gelaunt über die anstrengende Tour mit knapp 20 km und 880 HM fahren wir nach Hause und freuen uns auf das nächste Bergabenteuer.

 

 

Bericht von Peter                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

                                                                                                              

/ Tourenbericht

Hoteltour Villnöss MTB-Gruppe: 1.und 2.Tag

Bei der Rekordanzahl von 32 teilnehmenden Personen an der Tour war dieses Mal fast ein Fünftel dabei (Barbara, Martin, Rosemarie, Stephanie, Werner und ich), die statt zu Fuß mit dem MTB unterwegs sein wollten. Bis auf einen wackeren Bio-Biker hatten wir anderen alle E-Bikes.
Da die Wetterlage, wie bereits von Guido beschrieben, recht ungünstig war und für den ersten Tag nachmittags starker Regen vorhergesagt war, schlossen wir uns der Stadtbesichtigung von Brixen, die die Wandergruppe geplant hatte, an. Dies erwies sich als sehr vernünftig, da wir schon beim Laufen in der Stadt reichlich nass wurden, nicht auszudenken, wenn wir hier geradelt wären…..
Die Wettersituation mit weit mehr als 10cm Neuschnee auf über 1500m Seehöhe und Temperaturen von knapp über 0 Grad am Morgen, ließen uns für den zweiten Tag eine kleine Tour vom Hotel aus sinnvoll erscheinen, die ein regenfreies Wetterfenster am Vormittag ausnutzen konnte und auf nicht höher als 1500m Höhe ging. Also fuhren wir am Nordhang des Villnösstals entlang von Teis (963m) entlang verstreut liegender Bauernhöfe über St.Valentin mit seiner markanten Kirche (s.Bild) auf guten Forststraßen bis zu den Jochhöfen und dann auf z.T. etwas rauherem Weg (s.Bild) in einer Schleife über St.Peter wieder zurück zum Hotel. Die Berge waren zwar in Wolken, die Sicht um uns herum war aber gut und vor allem: wir wurden nicht nass! Obwohl wir nur 3 Stunden unterwegs waren, fuhren wir doch 26km mit 865m Höhenunterschied.  

Hoteltour Villnöss MTB-Gruppe: 3.und 4.Tag

Die Wetterprognose für den dritten Tag war zwar, was den Regen betraf, besser, die Temperaturen sollten aber nicht ansteigen. Also entschlossen wir uns, eine Tour vom rund 500m tiefer gelegenen Eisacktal aus anzugehen. Um wieder keine Autoanfahrt zum Tourausgangspunkt zu haben, radelten wir von Teis auf einem Karrenweg hinab ins Eisacktal und dann am Fluss entlang in einer frühlingshaften Umgebung nach Brixen (561m), den Beginn der „Kastanienwegs-Runde“, die am Sonnenhang des Eisacktals entlang auf ca. 800h entlang über Feldthurns bis nach Klausen führen sollte. Nach einer Durchquerung der belebten historischen Altstadt von Brixen, die wir ja schon kannten, gings zuerst sehr steil auf guten Straßen mit kaum Autoverkehr nach Pinzagen. Die Weiterfahrt war nun recht abenteuerlich: ständig wechselten im ständigen auf und ab schmale Pfade, steile und steinige Karrenwege, schöne Schotterwege an den besagten Kastanien vorbei und auch kurze Schiebestrecken auf wurzligen Wanderwegen einander ab. Zum Glück war überall Mobilfunkempfang. Sonst hätten wir uns einmal fast verloren, als eine Abzweigung auf einen kaum erkennbaren Pfad in steilem Gelände nicht von allen erkannt wurde. Im Übrigen wäre die Tour wegen der vielen Abzweigungen ohne den GPS-Track des Voranfahrenden schwer durchführbar gewesen. Wir erreichten aber alle zusammen den schön auf einer Hangterrasse gelegenen Ort Felthurns (851m), wo inzwischen die Sonne schien und wir auf einer schönen Terrasse eines Cafes unsere Mittagspause einlegen konnten. Vorbei an einer Kapelle (s.Bild) ging es jetzt zumeist auf besseren Wegen immer am Hang entlang (s.Bild) nach Kloster Säben, über Klausen gelegen. Von hier aus mussten wir unsere Radl den Treppenweg hinunter nach Klausen schieben und im Getümmel zwischen Fluss, Autobahn und Bundesstraße zum Glück nur kurz bis zur Abzweigung ins Villnösstal fahren. Die letzten 400hm hinauf nach Teis auf der Asphaltstraße fuhren wir dann noch mit „Highspeed“, um möglichst schnell wieder in unserem ruhigen Ort Teis zu sein. Trotz geringer nomineller Höhenunterschiede kamen wir dennoch auf 1160m Höhendifferenz und 37km Strecke. Für die allermeisten war das genügend und sie konnten sich ab 15:30h den Erholungmöglichkeiten im Hotel (Drink auf der Hotelterrasse oder Sauna) widmen.
Der vierte Tag war nun endlich der erhoffte Sonnentag und wir fuhren mit den Autos zusammen mit den Wanderern zur Zanseralm (1685m). Von dort aus radelten wir auf der am Morgen noch weniger befahrenen Asphaltstraße wieder zurück nach St.Magdalena, schossen mal schnell das bekannte Foto der Geislerspitzen mit Kirche (s.Bild) und trafen uns dann bei der Ortskirche (1412m) pünktlich mit den beiden TeilnehmerInnen unserer Gruppe, die mit dem Rad direkt von Teis hierhergekommen waren. Hier begann nun die „Villnöss-Runde“ mit dem Russis-Kreuz (1729m) als „Gipfelziel“. Massiv steil ging es bis dorthin auf einem steinigen Karrenweg. Alle erreichten den Pass angestrengt, aber ohne zu schieben, bewundernswerterweise auch unser Bio-Biker. Auf der langen Abfahrt, auf der wir erstmals geringfügige Schneeberührung hatten, konnten wir erst tolle Tiefblicke ins Aferertal mit dem Berg Plose gegenüber und dann auf der anderen Kammseite auf die Geislergruppe (s.Bild) genießen. Eine der ganz wenigen Personen, die wir auf unseren Touren getroffen hatten, baten wir dann noch um ein Bild unserer 6 Personen-Gesamtgruppe (s.Bild). Nun gings weiter auf guten Wegen hinab nach St.Magdalena und abseits der Asphaltstraße wieder die 400hm hinauf zur Zanseralm, wo wir uns mit der Wandergruppe zur Abschlusseinkehr vereinbart hatten. Nachdem noch etwas Zeit war, reizte einen Teil der Gruppe noch der Versuch zu sehen, wie die Schneelage sich inzwischen entwickelt hatte, und wir radelten ausnahmsweise mit maximaler E-Unterstützung in 20 Minuten von der Zanseralm zur Gampenalm (2062m) fast ohne Schneeberührung (s.Bild). Schnell gings zurück zur gemeinsamen Abschlusseinkehr. Hatten wir doch diesen vom Wetter her schönsten Tag noch optimal ausgenutzt und waren bei 1615hm Höhenunterschied 40km gefahren.

/ Tourenbericht
Mit gemischten Gefühlen traten wir die Reise gen Süden, ins Villnösstal, an, denn die Wettervorhersage sagte den Besuch der Eisheiligen in Südtirol voraus, die als Gastgeschenke Kälte, Schnee und Regen mitbringen wollten. Da die Vorhersage für das auf ca. 1500 Hm liegende Villnösstal für Donnerstag sehr regnerisch war, planten wir für den Anreisetag eine Rundwanderung durch eine der ältesten Städte Tirols, der ehemaligen fürstbischöflichen Residenzstadt Brixen. Treffpunkt war die fast 900 Jahre alte Kulturstätte Kloster Neustift in Vahrn, am Rande von Brixen. Da die Anreise wider Erwarten zügig verlief, trafen wir alle zeitgleich ein und genossen den ersten Cappuccino in bella Italia. Der Rundgang durch die Klosteranlage war beeindruckend und fand ohne Niederschlag statt. Auf dem Törggelesteig wanderten wir oberhalb der Eisack nach Brixen, wo wir uns in kleinere Gruppen aufteilten und die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten erkundeten. Zum verabredeten Zeitpunkt trafen alle Gruppen wieder zusammen und wanderten, mittlerweile im Regen, zu den Pkw’s am Kloster Neustift zurück. Nach einer ca. 30minütigen Autofahrt erreichten wir dann unser Hotel Teiserhof im Dorf Teis im Villnösstal bei 2 Grad. Die Bergwelt lag im Nebel, ab 1500 m lag Schnee und wir zogen uns auf die Zimmer bzw. in den SPA-Bereich zurück und genossen Sauna, Dampfbad und Ruheraum. Zum Abendessen trafen sich alle wieder und besprachen den nächsten Tag.
Da die Wettervorhersage zumindest für den Vormittag keine Niederschläge erwarten ließ, wollten wir es in die Bergwelt wagen und der Geislergruppe unsere Aufwartung machen. Da die MTB-Gruppe heute ihr eigenes Ziel verfolgte, war die Wandergruppe auf 25 Personen „geschrumpft“. In 30 Minuten waren wir am P-Zanser Alm, 1680m, im „Winter“ angekommen. Auf der sog. Käserunde erreichten wir unser erstes Etappenziel, die Kaserill-Alm (1920m) über den Naturerlebnispfad entlang des Zamserbaches. Wir durchwanderten heute im Mai eine winterliche Berglandschaft mit bis zu 20cm Schnee. Immer wieder lugten die Geislerspitzen aus dem Nebel hervor und wir genossen die weiße Pracht. An der Weggabelung Gampen-Alm-Schlüter Hütte teilt sich die Gruppe: Eine kleinere Gruppe stapfte durch mittlerweile 30cm Neuschnee zur Gampen-Alm (2062m) und die andere Gruppe stieg weiter hinauf zur Schlüterhütte (2300m), mit Spurerwechsel, da wir hier oben bereits durch knietiefen Schnee liefen. Bei -2 Grad und leichtem Schneefall gönnten wir uns an der Hütte ein ausgiebige Mittagspause, bevor wir auf dem verschneiten Fahrweg, vorbei an der Gampen Alm, wieder am Ausgangspunkt ankamen und in der bereits geöffneten kleinen aber feinen Zanser Alm bei Kaffee, Kuchen oder Suppe, die gelungene Tour Revue passieren ließen.

/ Tourenbericht
Da die Wettervorhersage zumindest für den Vormittag keinen Niederschlag und sogar ein wenig Sonne in Aussicht stellte, boten die Tourenleiter*innen heute ein gemischtes Programm an: Der Vormittag sollte einem Besuch in Klausen und im Kloster Säben (723m) dienen und der Nachmittag, wenn das Wetter es zuließ, sollte durch eine Panorama-Wanderung vom Hotel aus verschönert werden. Nach einer 20minütigen Abfahrt ins Eisacktal und zum P-Marktplatz in Klausen spazierten wir durch die schöne altertümliche Altstadt und erreichten dann den Keschtnweg, der uns recht steil hinauf zum Kloster führte, vorbei an der Burganlage Branzoll und der Liebfrauenkirche bis zur großen Klosteranlage und der Heilig-Kreuz-Kirche. Wirklich beeindruckend war diese ehemalige Benediktinerinnenabtei, deren Geschichte bereits im 6. Jahrhundert begann. Über die Säbener Promenade stiegen wir wieder nach Klausen ab und, welch ein Glück, in einem Cafe am Marktplatz, genossen wir eine herrliche Sonnenpause, bevor wir wieder ins Hotel zurückkehrten. Die sog. Gratschenberg-Panorama-Runde führte zuerst auf das Teiser Wetterkreuz (1040m) mit seiner tollen Rundumsicht, an dem noch Schützenstellungen des 1. Weltkrieges zu besichtigen waren. Auch heute teilte sich die Gruppe in eine kürzere und eine längere Panorama-Runde, je nachdem, wie sehr das Bad im Pool motivierte. Der krönende Abschluss dieser Hoteltour bildete der letzte Tag und die Wanderung, zum Teil auf Grödeln, auf einem der landschaftlich beeindruckendsten Höhenweg, dem Adolf-Munkel-Weg, der auf einer Höhe von etwa 2000 Metern Höhe direkt am Fuße der spektakulären Geislerspitzen verläuft. Durch winterliche urige Zirbenwälder, über vereiste Almwiesen und vorbei an beeindruckenden Felsblöcken erreichten wir in strahlendem Sonnenschein die Geisleralm (2296m), an der wir uns eine ausgiebige Aussichtspause gönnten. Der Abstieg erfolgte dann sicher auf der Forststraße hinunter zum Parkplatz Zanser Alm und zur Abschlußeinkehr dieser gelungenen Hoteltour. 

/ Tourenbericht