Tourenberichte

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Verfügbar bis 11.08.2024
1. Tag: Anfahrt mit Hindernissen und Aufstieg zum Karwendelhaus, 1790m:
Ganz gemütlich und ohne Zeitdruck wollten wir vom Parkplatz im Risstal, 1050m, hoch zum Karwendelhaus „spazieren“, gemütlich an schönen Plätzen verweilen und im Kleinen Ahornboden, 1400m, eine ausgedehnte Mittagspause einlegen. Ja wenn da nicht das Straßenbauamt dazwischen gekommen wäre. Kurz hinter der Oswaldhütte, 845m, noch vor Vorderriß, versperrte uns ein Stoppschild mitten auf der Straße die Weiterfahrt. Hier wurde die Straße Richtung Hinterriß neu geteert und die Durchfahrt wurde erlaubt, nur in der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr. So eine Sch…., was tun? Zurückfahren und über Scharnitz aufsteigen? Wir verlegten die Entscheidungsfindung in die, zum Glück, bewirtschaftete Oswaldhütte. Mittlerweile stieß auch die MTB-Gruppe zu uns und entschied, Nahe der Oswaldhütte zu parken und ab hier mit ihren Bikes hochzufahren, ja die machen sich’s leicht. Nach Abwägung der verschiedenen Für und Wider entschieden wir uns zu Warten. Es wurde 12 Uhr, es wurde 12:15 Uhr und erst um 12:25 Uhr erbarmte sich der Bauleiter der wartenden Autoschlange und erlaubte die Durchfahrt, so daß wir endlich weiterfahren konnten und unsere geplante Tour angingen. Der Aufstieg verlief dann, teilweise mit Musikbegleitung, da eine Schulklasse auch auf unserer Route mitlief und für die Musikunterhaltung sorgte, bis zur Abzweigung Falkenhütte. Der Aufstieg durch das landschaftlich wunderschöne Johannesbachtal, über den Kleinen Ahornboden, durch das Untere Filztal bis hoch zum Jochkreuz, 1800m, war wirklich ein Augenschmaus. Am Karwendelhaus wurden wir von den MTB’lern begrüßt und in die Bettenzimmer eingewiesen. Das eher rustikale, derzeit immer voll belegte, Karwendelhaus ist sehr gut organisiert, Hüttenwirt Andy und seine Frau haben alles im Griff und die MitarbeiterInnen waren alle sehr freundlich und zuvorkommend. Jeden Abend um 20 Uhr hielt Andy seine „Ansprache“ an das Tourenvolk. Wettervorhersage, Wegesituation und Tourenzeiten zu den nächsten Hütte und Gipfeln wurden besprochen und gerne ging er auf Fragen ein. Was ich bereits seit einer Woche wußte, erfuhren viele WandererInnen erst jetzt, nämlich das die Hauptgipfel Birkkarspitze und Ödkarspitzen derzeit wegen Schnee und Eis nicht begehbar sind und damit auch dieser Übergang zu Hütten, was bei manchen die Stimmung erkalten ließ. Zum Glück hatten wir zwei schöne Zimmer mit Betten, die uns gut schlafen ließen.

2. Tag: Östliche Karwendelspitze, 2537m:
Da die Wettervorhersage einen sonnigen Tag in Aussicht stellte, entschieden wir uns für einen frühen Aufstieg in morgendlicher Kühle. Ein kurzer Abstieg zur Hochalm, 1650m, unterhalb des Hauses und dann, konstant steigend, durch Latschenfelder, meist jedoch auf losem, teils schwer begehbarem, Schottersteig, führte uns der Aufstieg über „Hochalpe“ und „Im Wank“ in 2,5 Stunden hinauf zum Gipfel. Die Plackerei wurde belohnt mit einer wunderbaren 360-Grad-Aussicht. Der Abstieg führte entlang der Aufstiegspur bis zum Hochalmsattel und zurück zur Sonnenterrasse des K-Hauses, auf der wir, fast zeitgleich, wieder mit den MTBlern zusammentrafen und bei Kaiserschmarren und kühlem Getränk den Nachmittag verbrachten.

3. Tag: Hochalmkreuz, 2194m und Brendelsteig
Laut der Hüttenwirt-Ansprache vom Vorabend mußte ab Nachmittag mit Gewittern und Starkregen gerechnet werden, also entschieden wir uns für den Aufstieg auf den Hausberg, das Hochalmkreuz. Direkt von der Hütte aus stiegen wir über einen klettersteigähnlichen Parcour auf dem sog. Adlerweg, der nach Venedig führt, bis zur Abzweigung „Hochalmkreuz“. Auf gutem Serpentinensteig erreichten wir zügig unser Ziel und genossen auch hier die Aussicht. Unser Blick in den Himmel ließ noch kein Gewitter erkennen und so entschieden wir uns, den von hier gut erkennbaren Brendelsteig zu begehen. Also runter vom Gipfel bis auf 1900 Meter und rauf auf den Brendelsteig, auf dem wir durch den Schlauchkargraben bis auf 2100 Meter hinauf bis zum Marxenkar stiegen. Hier endete unser „Ausgeher“ und wir gönnten uns eine ausgiebige Pause mit Blick aufs K-Haus und unser gestriges Gipfelziel. Auch dieser Abstieg erfolgte entlang der Aufstiegsspur und hielt, wie schon im Aufstieg, drei „Schwierigkeiten“ bereit: 2 Schneebrücken in Rinnen und ein kurzer knackiger Klettersteig rauf/runter zum Marxenkar, die von uns allen bravourös gemeistert wurden. Das Gewitter und der Regen kam, allerdings erst am späten Nachmittag und in der Nacht.
Sowohl gestern als auch heute begegneten uns auf unseren Touren Gämsen, Murmeltiere und Schneehühner und wir waren umgeben von blühenden Almwiesen.

4. Tag: Abstieg, Einkehr und Heimfahrt:hwierigkeiten“
Auch für den heutigen Nachmittag war Gewitter vorausgesagt und so stiegen wir „nur“ noch zu den Autos ab, diesmal jedoch mit etwas mehr Muße und Fotopause im Ahornboden und am Herman-von-Barth-Denkmal. Wir genossen den hervorragenden Kuchen in der Oswaldhütte und warteten und warteten und warteten auf unsere MTB-FreundInnen. Erst als wir losfahren wollten, tauchten sie auf, verdreckte Menschen mit verdreckten Rädern, aber das sollen sie euch selber erzählen, in deren Bericht.

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Zu viert machten wir uns am Montag, den 8.7. bei angenehmem Wetter von der Oswald-Hütte im Rißtal auf den Weg zum Karwendelhaus. Drei von uns (Gerhard, Barbara und ich) waren „altersgemäß“ mit E-Bikes ausgestattet, während Rosemarie diese und die nächsten Touren aus eigener Kraft bewältigte. Ca. 1100 Hm waren hoch zu fahren, unangenehm war der überaus ruppige Weg oberhalb des kleinen Ahornbodens.

Am Dienstag fuhren wir das langgezogene Karwendeltal hinab nach Scharnitz. Da wir es später wieder hinauffahren mussten, erlaubten wir uns nur eine kleine Tour im Hinterautal vorbei am Isarursprung zur Kastenalm. Bei dieser landschaftlich sehr schönen Fahrt kamen insgesamt 64 km und 1300 Hm zusammen.

Die Falkenhütte war das Ziel am nächsten Tag. Die Damen schlossen sich der Wandertruppe an, so rumpelten Gerhard und ich hinunter zum kleinen Ahornboden, von dort auf die Falkenhütte und wanderten schließlich noch 350 Hm auf den Mahnkopf, 2090m. Vom diesem Gipfel hat man einen herrlichen Blick auf den mittleren Teil des Karwendels.

Für den letzten Tag wählten wir den fehlenden Teil der großen Karwendelrunde. Der führte nach Scharnitz, von dort nach Mittenwald, hinauf zur Vereiner Alm, hinunter nach Hinterriß. Die Schlüsselstelle, die Überquerung des Bärnbachs ging glimpflich ab und sorgte nur für mäßig nasse Füsse.

Im weiteren Weg tauchte jedoch ein wesentlich schwierigeres Hindernis auf. Völlig unerwartet hatte eine Mure aus dem Hochalplgraben den Weg vollständig verschüttet. Es gab keinen Alternativweg außer alles zurückzufahren. So querten wir die Mure knöcheltief im Schlamm und Geröll watend im oberen Bereich. Leider verpassten wir dadurch die Abschlußeinkehr mit den Wanderern.

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Tag 1:

  • Anreise zum Weingut Wutti (ca. 5 Stunden Fahrzeit von München)
  • Zimmerbezug und kurzes Kennenlernen des Weinguts
  • Rundwanderung mit dem Ziel Buschenschank Oswald zum Abendessen
  • Genießen Sie die herrliche Landschaft und die ersten Eindrücke der Südsteirischen Weinstraße
  • Bei der Buschenschank Oswald können Sie lokale Spezialitäten und Weine probieren

Tag 2:

  • Wanderung vom Weingut Wutti über Leutschach
  • Unterwegs Möglichkeit zum Minigolfspielen
  • Besichtigung der Heiligengeistklamm und der Heiliggeistkirche
  • Rückweg nach Leutschach und Weingut Wutti über den Hartmannweg
  • Abendessen im Weingut Wutti

Tag 3:

  • Aufgrund der Hitze verkürzte Wanderung auf dem Klapotetzweg
  • Stärkung in der Buschenschank Sternat
  • Rückweg zum Weingut Wutti
  • Abendessen im Weingut Wutti und gemütlicher Ausklang (bis 22:30 im T-Shirt draußen)

Tag 4:

  • Fahrt nach Glanz an der Weinstraße (ca. 15 Minuten)
  • Parken beim GH Mohorko
  • Kulinarische Weinbergweg
  • Einkehr beim GH Mohorko zum Abschluss
  • Heimreise nach München (ca. 5 Stunden Fahrzeit)

 

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Die Rosskopf-Wanderung am 21.06.24 ist die Inspiration für die kurzfristig eingeschobene Tour auf den Roßstein, 1.698 m, im Mangfallgebirge, zumal das Wetter super passte.

Zu neunt fahren wir mit zwei Autos zum Wanderer-Parkplatz Bayerwald bei Kreuth. Dort empfangen uns Sonne und Temperaturen um die 19 Grad.

 

Die meisten von uns in kurzen Hosen, Hemden oder T-Shirts tauchen ein in den schattigen Bergwald. Der hervorragend angelegte Weg mit kleinem Felssplitt, vielen Treppen und Serpentinen bringt uns nach oben. Es bleibt ein Rätsel wie die Wegbauer, den Kleinschotter nach oben schafften. Unterhalb der Sonnbergalm Hochleger auf knapp 1.500 m verlassen wir nach knapp zwei Stunden Gehzeit die schattenspenden Bäume und erreichen die artenreichen Almwiesen mit friedlich grasenden Kühen. Seltene weiße Wollgräser, die sich im Wind leicht wiegen, fallen uns gleich auf.

Mächtig bauen sich Roß- und Buchstein mit der eingebetteten Tegernseer Hütte vor uns auf. Wir nehmen den seilversicherten Steig an der Südwest-Seite des Roßsteins. Am Sicherungsseil hangelnd und sicheren Trittes gewinnen wir nicht nur schnell an Höhe sondern erfreuen uns dabei auch der guten Fernsicht auf die nahen sowie weiter entfernten Nachbarberge. Nach einer Stunde erreichen wir um 12 h das Gipfelkreuz.

Entspannt genießen wir das Gipfelpanorama sowie unsere Brotzeit. Danach steigen wir zur Tegernseer Hütte ab und stärken uns mit Getränken und Pfannkuchensuppe. Von der Terrasse aus sehen wir nicht nur Guffert & Co. sondern auch den Achensee in seiner vollen Länge, welch ein Erlebnis.

 

Für den Abstieg wählen wir den Steig nördlich der beiden Münchner Hausberge in Richtung der bewirtschafteten Roßalm. Wir kehren dort nicht ein sondern umrunden den Roßstein bis wir zum Aufstiegsweg kommen. Auf diesem gehen wir wieder zurück zu unseren Autos.Vielleicht hat Petrus gerade die Fußball-EM angeschaut und dabei Tränen gelacht, denn ein kurzer Regenschauer prasselt auf uns nieder und macht den Weg rutschiger. Sturzfrei gelangen wir dennoch zu unseren Autos.

 

Den Touren-Klassiker beenden wir traditionsgemäß mit einer Einkehr im Göttfried in Kreuth.  Ein Stück delikaten Kuchen für 3,50 € findet man / frau nur hier. Mit Schmetterlingen im Bauch fahren wir heim.

Während der vorhergesagten Regentage zehren wir von der grandiosen Tour bis wir erneut zum Gipfelsturm ansetzen, vielleicht wieder auf einen „Roß-Berg“. 

  

Bericht von Peter                                                                                                                                                          

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Wieder einmal hatten wir Glück mit dem Wetter! Trotz „durchwachsener“ Vorhersage hatten wir schöneres und sonnigeres Wetter auf unserer Tour. Vom Parkplatz am Kirchlein in Spitzingsee wanderten wir oberhalb der Wurzhütte auf dem Roßkopfweg rüber zu den Valepp-Almen, ca. 1100 m. Ziemlich steil verlief der Steig durch den Bergwald bis zur Untere Haushamer Alm, 1320m, wo wir uns erst einmal eine Pause gönnten. Die Querung rüber zur Grünsee-Alm verlief für die meisten TN unspektakulär, Rosi mußte sich gegen ein Stalker-Kalb wehren, dass aufdringlich wurde. Nun folgte wieder ein steiler Anstieg bis zu unserem ersten Gipfel, Roßkopf, 1580m. Natürlich gönnten wir uns auch hier eine ausgedehnte Panoramapause. Der anschließende, abwechslungsreiche, Kammweg verlief im Auf und Ab über den Rotkopf, 1602m, bis zum dritten Gipfel, dem Stolzenberg, 1609m, wo uns ein kurzer, sanfter, Regenschauer ereilte. Der Abstieg punktete mit blumenreichen Almwiesen und luftigem Bergwald und führte zurück über die Untere Haushamer Alm zur Abschlußeinkehr auf der Sonnenterrasse der Albert-Link-Hütte, 1030m. Süß oder herzhaft, warm oder kalt, je nach individueller Lust wurde getrunken und gegessen, bevor wir wieder zu unseren Autos spazierten und die Heimfahrt antraten.

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Die Wetterfrösche sagen für Freitag, 14.06.24, zwar Wolken aber keinen Regen vorher. Eine willkommene Abwechselung für das himmlische Nass der letzten Tage.

Zu zehnt plus Begleithund fahren wir in der Frühe in zwei Autos zum Wanderer-Parkplatz der stillgelegten Geigelsteinbahn bei Ettenhausen. Es ist um die 13 Grad warm und grau über uns, als wir uns auf dem Weg machen. Von der Forststraße biegen wir links ab auf den steileren Grießelbergsteig, der neben nassem Gestein auch rutschiges Erdreich aufweist. Zudem erfolgte auf ihm der Almauftrieb, erkennbar an tiefen Huftritten im weichen Untergrund und Kuhfladen. Mit voller Konzentration setzen wir auf ihm unsere Tritte durch den Bergwald und erreichen eine Almwiese. Dort warnt uns ein Schild vor dem Wolf, den wir glücklicherweise nicht zu Gesicht bekommen. Wir steigen auf einem Weg die Wiese hinauf und kommen zu dem Sattel zwischen Karkopf und Breitenstein, 1.661 m. Es geht nochmal steil auf einem geraden Steig zwischen Latschen zum Gipfel. Trotz des leicht trüben Wetters bietet sich ein herrlicher Rundumblick auf die Chiemgauer und die Berchtesgadener Alpen sowie aufs Kaisergebirge.

Nach der Brotzeit steigen wir bis zur Almwiese ab. Unterwegs hören wir die Pfiffe von Murmeltieren, die sich gegenseitig vor uns warnen. Eines von ihnen können wir im Bild festhalten. Von der Wiese gehen wir hinüber zur immer noch nicht geöffneten Wuhrstein-Alm und nehmen dann die griffige Forststraße zu unseren Autos.

Unsere Wanderung mit gut 1.000 HM lassen wir dann auf der Terrasse des Cafes „Bonbon und Keksi“ in Schleching bei Cappuccino und leckerem Kuchen ausklingen.

Fröhlich fahren wir nach Hause und zehren bis zur nächsten Wanderung von den imposanten Eindrücken und guten Gesprächen unserer Breitenstein-Tour.

 

Bericht von Peter                                                                                                                                                       

 

 

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Jetzt hat es endlich doch geklappt! Aber der Reihe nach: Nachdem wir die geplante Tour auf die Kampenwand Ende April wegen unerwarteten Schneemassen und zu hoher Lawinengefahr absagen mussten (wohlgemerkt Ende April!), starteten wir einen neuen Versuch am 26. Mai. Schnee lag nun keiner mehr, aber der Wetterbericht sagte eher durchwachsenes Wetter voraus. Vier tapfere Wanderer trafen sich dennoch Sonntag Früh am Wanderparklpatz Hintergeschwendt, wo wir Richtung Steinlingalm aufbrachen. Von oben blieb es die ganze Tour über trocken, aber der Boden war stellenweise nach den ausgiebigen Regenfällen der Vortage recht matschig.

Nach einer kurzen Pause in der Nähe der Alm nahmen wir die Wand in Angriff. Auf dem Normalweg an der Nordseite herrschte schon reger Verkehr. Wir gingen allerdings zunächst östlich an der Kampenwand vorbei, wieder ein Stück nach unten und erklommen den Gipfel über den südlichen Steig. Zwischendurch musste man schon die Hände einsetzen und genau auf seine Tritte achten, doch nach einer kurzen Kraxel-Einlage erreichten wir das Gipfelkreuz und trafen wieder auf die Menschenmassen. Somit entschieden wir uns, die verdiente Gipfelbrotzeit ein Stück unterhalb einzunehmen. Zwischen den Wolken wurde immer wieder der Blick aufs Chiemgau beziehungsweise die Zentralalpen frei, bevor eine weiße Wand wieder alles verdeckte.

Runter ging es dann auf dem Normalweg. An den Engstellen mussten wir immer wieder auf den Gegenverkehr warten, doch bald waren wir wieder an der Steinlingalm. Dort gönnten wir uns eine etwas längere Pause bei Kaffee oder Weißbier, bevor wir den Rückweg zum Auto antraten. Insgesamt war es eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour, die Kampenwand ist einfach immer eine Wanderung wert.

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Wir trafen uns am Sonntag, den 14. April zu neunt am Wanderparkplatz am Sudelfeld-Pass. Die warmen Jacken konnten wir gleich im Auto lassen, los ging es bei herrlichem Wetter und für die Jahrezeit fast schon zu warmen Temparaturen los Richtung Wildalpjoch. Auf dem Weg entdeckten wir viele Frühlingsboten wie Frühlingsenzian („Schusternagerl“), Kiesel-Glocken-Enzian und Krokus.

Am Gipfel genossen wir die Aussicht, die Sonne und unsere mitgebrachte Brotzeit und freuten uns über die Gämsen und Dohlen. Anschließend führte uns der Weg weiter zur Käserwand.

Danach gingen wir auf einfachen Wegen wieder zurück zum Auto. Da es auf der Tour keine Einkehrmöglichkeit gab und das Gasthaus am Parkplatz recht voll war, legten wir auf der Rückfahrt noch einen kleinen Zwischenhalt beim Dinzler ein.

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Verfügbar bis 16.06.2024

Anreise und Monte Panarotta (2007m)
Genau vier Stunden dauerte die Anfahrt bis zum Parc-Hotel du Lac in Levico-Terme, ca. 600 Hm, oberhalb von Trento. Da die Sonne noch bis abends scheinen sollte, schlugen die beiden Tourenleiter eine Bergtour vor. Wir fuhren also mit den Pkw’s weiter bergabwärts bis nach Vetriolo auf eine Höhe von 1450 Meter. Von hier stiegen wir auf einem schön angelegten Bergsteig auf den Gipfel des Monte Panarotta, 2001m. Der Steig führte vorbei an der riesigen Holzskulptur „Lupa del Lagorai“. Diese Wölfin wurde aus dem Holzabfall geschaffen, dem nach dem verheerenden Orkan von 2018 über 20 Mio. Bäume in der Region zum Opfer fielen. Die Gipfelpause genossen wir mit der fantastischen Rundumsicht und der Abstieg erfolgte auf einem anderes Steig, vorbei am Refugio Panarotta. Das Wetterglück war heute mit uns, erst auf der Abfahrt erlebten wir einen heftigen Graupelschauer. Dieser erste Tourentag schloss erfolgreich mit einem leckeren mehrgängigen Abendessen und Abendtrunk in gemütliche Runde im Aufenthaltsbereich des Hotels vor der Rezeption.

Rundtour über die Cima Vezzena (1907m)
Abenteuerlich war bereits die Anfahrt hinauf auf den Passo Vezzena, 1402m, über enge Serpentinenbergstraßen und durch enge Felstunnel. Vom Parkplatz verlief der schöne Weg zuerst auf gutem Forstweg, vorbei an der Kapelle San Giovanni Battista und an der 1.Weltkrieg-Festung Forte Busa Verle, bevor der Forstweg dann überging in einen waldigen Steig hinauf auf den Il Pizzotto, 1756m, und weiter auf den Gipfel des Cima Vezzena, 1907m. Der Abstieg erfolgte auf dem Sentiero della Pace und die Abschlusseinkehr zelebrierten wir in der Malga Rivetta. …und erst hier regnete es in Strömen: Glück gehabt.

2-Seen-Runde
Auch heute versprach die Wettervorhersage „Regen erst am Nachmittag“ und endlich wollten wir nun auch die Seenlandschaft erkunden. Auf sehr schön angelegten Waldpfad umrundeten wir den Levico-See, erstiegen den Hügel zum kleinen Ort Tena, 600 Hm und bewunderten den größeren Lago Caldonazzo, der sich unter uns ausbreitete. Zurück im Hotel genossen viele den SPA-Bereich oder gönnten sich eine wohltuende Massage. Zum Abendessen trafen wir alle wieder zusammen und wurden durch die italienische Küche verwöhnt.

Rückreise und Pendling (1564m)
Da am Vorabend die Frage nach einer Abschlusstour aufkam, sichteten die beiden Tourenleiter die wetterbedingten Möglichkeiten und wurden in der Region Kufstein fündig: Der Pendling.
Um 8:30 Uhr war Abfahrt und in exakt 3 Stunden waren wir am P-Schneeberg in Thiersee, 970m, wo unser Aufstieg begann. Das Ziel war insofern besonders, da mehrere Personen, unter anderen die beiden Tourenleiter, heute zum ersten Mal diesen Berg bestiegen. Bei leichtem Sonnenschein folgten wir der breiten Forststraße (im Winter Rodelstrecke) bergauf. Nach ca. 10-15 Minuten verließen wir die breite Straße und gingen, gut markiert mit rotem Punkt und Schildern (“Pendling”), in den Wald. Der gut angelegte Steig gewährte schöne Aussichten in die umgebende Bergwelt und hatte eine angenehme Steigung. Die Aussicht am Gipfel ist super und wir erreichten wenig später das Pendling-Haus. Hier luden uns die Bierbänke und der wunderbare selbstgebackene Kuchen zur Rast in der Sonne ein. Die Aussicht von hier ist grandios, das Kaisergebirge liegt vor den Füßen und die Sicht reicht bis zum Großvenediger. Einfach herrlich! Der Abstieg erfolgte bequem über den Forstweg und in einer Stunde fuhren wir nach hause.


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In den letzten beiden April-Wochen fällt nochmal reichlich Schnee und vermasselt unsere Touren. Wir beschließen deshalb vor unserer Hotel-Tour in Levico Terme vom 12. – 15.05.24 eine Trainings-Wanderung zu unternehmen. An Christi Himmelfahrt, 9. Mai 2024, wollen wir auf den Brunnenkopf gehen.

Zu elft starten wir bei durchwachsenem Wetter zum Wanderer-Parkplatz bei Schloß Linderhof. Nieselregen ist unser Begleiter auf der Garmischer Autobahn. Ab Oberau sind der Himmel und Berge bewölkt. Die Gipfel verstecken sich vor uns.

Vom Parkplatz aus nehmen wir bei moderaten Temperaturen und guter Luft die Forststraße 231, die auch durch den Dreisäuler Bach führt. Sie bringt uns in gut zwei Stunden zu den Brunnenkopfhäusern, vor denen an den Hängen noch Schnee liegt. Unterwegs fällt uns auf einem Baumstumpf ein mit der Motorsäge kreiertes Eichkätzchen auf, das von einem echten kaum zu unterscheiden ist.  

Wir lassen die Berggaststätte mit ihren Sauerkrautdüften links liegen und setzen zum Gipfelsturm an. Nach knapp 20 Minuten erreichen wir auf dem Steig nach einer seilversicherten Stelle den Brunnenkopf, 1.718 m. Das Panorama um uns ist bescheiden. Von der Klammspitze und dem Graswangtal sehen wir wolkenbedingt nur Ausschnitte. Ein Hingucker ist ein Turmfalke auf einer Fichtenspitze, den wir mit der Digitalkamera einfangen können.

Nach der Gipfelbrotzeit steigen wir zur Brunnenkopfhütte ab und stärken uns auf der Terrasse mit leckerem Kaiserschmarrn, Linseneintopf, Kuchen und Getränken.

Auf dem Aufstiegsweg gehen wir zurück zu unseren Autos, die wir gegen Nachmittag erreichen. Die Wolken verziehen sich etwas und lassen die Sonnenstrahlen durch.          

Auf der Heimfahrt legen wir einen Zwischen-Stopp in der Gröbl-Alm in Graswang ein. Wir lassen unsere schöne Wanderung  Revue passieren und trinken dazu.

In Vorfreude auf die nächsten Touren fahren wir zurück.

 

Bericht von Peter                                                                                                                                                               

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