Nach 3,5 Stunden Anfahrt erreichten wir, 9 Personen, den Parkplatz im wunderschönen Dorfertal im Nationalpark Hohe Tauern. Auf gut markiertem Weg wanderten wir oberhalb der Daberklamm unserem Quartier entgegen, dem Kalser Tauernhaus, 1755m. Immer wieder wurden uns Blicke in die Klamm und deren tosende Fluten und bis ans Ende des Dorfertals auf eine Felspyramide in der Ferne gewährt, die den Aufstieg in eine abwechslungs- und eindrucksreiche Angelegenheit verwandelten. Drei kleine Bettenzimmer wurden uns zugewiesen und nachdem wir uns eingerichtet hatten, begaben wir uns noch auf einen Ausgeher zu dem nahegelegenen Laperwitzklamm-Wasserfall, den wir auf nicht markiertem Steig erreichten und dessen Wucht uns in Erstaunen versetzte. Überrascht stellten wir beim Abendessen fest, dass nur wenige Gäste das Haus „bevölkerten“, was sich auch in den nächsten Tagen nicht änderte, uns aber auch nicht traurig machte.








Der 2. Tag „bescherte“ uns den längsten Tourentag mit 16,5 km, 8 Stunden, 920 Hm und 26500 Schritten. Unser erstes Etappenziel war, nach ca. einer Stunde, der Dorfer See, 1950m, an dessen Ufer wir uns eine Pause gönnten. Weiter ging es bis auf 2200 Meter, Im Grund, dem Talkessel und ab hier auf steinigem Serpentinensteig hinauf zum Gipfel des Kalser Tauern, 2516m, auch der Übergang ins andere Tal mit Blick auf die Rudolfshütte und deren Skizirkus, im Winter. Einige von uns stiegen noch ein wenig höher zur Medelzlacke, 2585m, einem kleinen Teich. Nach einer ausgiebigen Panoramapause am Gipfelkreuz des Kalser Tauern und Austausch über die Touren, die einige bereits von hier oben unternommen hatten, stiegen wir entlang der Aufstiegsroute wieder bergab und am See genossen einige ein kühles Fußbad, eine Person ein erfrischendes Ganzkörperbad. Alle waren wir froh, wieder am Tauernhaus zu sein und genossen auf der Terrasse erst einmal ein zischendes Kaltgetränk, bevor sie in die Zimmer verschwanden.









