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Deutscher
Alpenverein Sektion Garching e.V. und Ortsgruppe Ismaning mit Sitz im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching, Deutchland |
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Wochenskitour
am Simplonhospiz "Begrenzte Teilnehmerzahl" sagte die Touranzeige. Wir waren 10 Leute vom DAV Garching (Manfred, Gerhard, Manfred, Eckehart, Marianne, Peter, Karen, Monika, Traudl und Marguerite), aber schon am ersten Tag haben wir Monika und Georg aus Frankfurt im Nebel gefunden (den Ort kann ich nicht genauer beschreiben) und dann nie mehr aus den Augen verloren. Das war schon eine Chance: d.h. zwei Spurer mehr. Tatsächlich, solche Schneeverhältnisse sind selten. Am Anfang: steiniger Schnee, am Ende der Woche 60cm neuer Schnee bedeckt mit festem Harsch. Beim Aufstieg konnte die Geschwindigkeit von 200m pro Stunde kaum erreicht werden. Beim Abfahren waren Spitzkehre und Absturz die Regel. Wenn auch die Gipfel meistens außer Sicht geblieben sind, war doch diese Woche hoch instruktiv... von französischem Gesichtpunkt. Wissen Sie, das Ziel ist weder der Gipfel noch der Weg, sondern es scheint die Kuchenpause danach zu sein: jeden Tag musste eine neue Gaststube erforscht werden. Wein wird nicht nur beim Essen getrunken, sondern auch stundenlang abends probiert. Ich dachte, Wein kann nur mit echtem Käse und Brot gekostet werden. Beim Scrabble Spiel, auch eine unserer geliebten Tätigkeiten abends, wird es stark empfohlen, zusammengesetzte Wörter anzuwenden, wie z.B. "Nixen-Zahnarzt". Ich muss sagen, dass ich während dieser Woche meinen Wortschatz wesentlich verbessert habe. Morgens, beginnt man mit einer stundenlangen Abfahrt, am liebsten mit dem Auto, dann steigt man so lange auf, bis man noch zu warmem Kuchen zurück sein kann. Einmal kamen die so genannten Spurübungen, und der Führer befahl: "jeder muss 10m spuren!"... Die Geschwindigkeit nahm allmählich noch ab, bis man erschöpft eine schöne Alm mit einsamen Hütten endlich erreichte. Der sonnige Blick auf dem Fletschhorn war unvergesslich - wir haben es lang genossen. Beim Abfahren wurde plötzlich der Weg zu eng. "Kein Problem, wir tragen gern die Ski bis ins Tal!" Auf dem Weg sagte ich dem Meister Eckehart "Nächstes mal, wenn ich auf Skitour gehe, nehme ich nicht meine Ski mit". Er antwortete "Schade, dass ich nicht den Bericht schreiben werde, sonst hätte ich das erwähnt! Aber, jetzt muss ich ein Buch `Mord auf dem Hospiz' schreiben". Ich habe nicht verstanden. Das war der vorletzte Tag. Der letzte Tag war surreal. Schiessübungen waren von der schweizerischen Armee angekündigt worden. Fast das ganze Gebiet war gesperrt, und wegen Lawinengefahr blieb uns nur ein schmaler Bereich frei: wir entschieden uns für das Magehorn. Nachdem wir uns zuerst einen genügend niedrigen Ausgangspunkt ausgesucht haben, sind wir sehr langsam im Wald aufgestiegen: man sollte die Spurer nicht stören und deshalb einen psychologischen Abstand von 300m halten. Am Anfang war es sogar sonnig. Es war wirklich ein traumhafter Weg: man hatte Zeit die Natur zu genießen, und alle 5 Minuten flogen zischende Granaten über uns, um 1km weiter auf dem Hang mit großem Knall zu zerschellen. Es wurde immer noch heißer, bis wir ein Joch erreichten; dann begann der Wind stark zu blasen. Der Gipfel stand noch 200m höher auf einem 35 Grad steilen Kegel im jetzt grau gewordenen Himmel. Diesmal kein Harsch mehr, sondern nur Eis. Am besten nicht nach unten schauen. Als man endlich an den Gipfel gelangte, hat sich jeder über den Blick sehr erfreut: in einer blassen Landschaft stand der schwarze Umriss des Matterhorns. Marguerite Pierre |
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