DAV Sektion Garching: Tourenberichte 2001

Familientour auf die Alpspitze am 13.07.2001

Samstag früh um 7.00 Uhr trafen wir uns bei Doris. Helme und Gurte wurden verteilt und los ging es. Doris war bald nicht mehr zu sehen, aber in Garmisch war sie dann wieder vor uns.
An der Osterfeldbahn kauften wir eine Karte zum Familienpreis und schwebten in die Höhe. Die Station wurde immer kleiner und auch der Parkplatz war bald nicht mehr zu sehen. Als wir oben waren, zogen wir alle (5 Erwachsene und 6 Kinder) unsere Gurte an. Ich bekam Franzis Fahrradhelm. Doris half mir und wir machten uns auf den Weg.
Als ich die erste Treppe sah, war ich erstaunt. Ich hatte sie mir länger vorgestellt, dabei war nur die erste so kurz. Es gab noch viel längere. Wir mussten uns immer mit einem Karabiner im Seil einhaken, das war ganz schön anstrengend. Doris hakte mich dann direkt bei sich ein, dann ging es leichter und wir waren ganz schön schnell. Als wir schon fast oben waren, kamen zwei Männer und ein Mädchen, die alle keinen Helm auf hatten. Und genau der, der keinen Helm hatte, wurde durch einen Stein am Kopf getroffen. Es blutete so fest, dass sie ihm einen dicken Verband um den Kopf banden. Sie gingen dann wieder runter ins Tal, aber wir stiegen weiter. Nach zwei Pausen waren wir am Gipfel und stärkten uns mit Broten und Müsliriegeln.
Der Abstieg war schwieriger, weil die Steine locker waren. Selbst Henning flog hin und zerriss sich die Hose. Zum Glück war es eine Zip-Zap-Hose, da konnte er die zerrissenen Teile in den Rucksack packen. Kurz bevor wir wieder bei der Station waren, gingen wir durch Höhlen, wo man nichts sah. Bei der Station gab es Eis und wir fuhren mit der Seilbahn nach unten.
Auf dem Heimweg im Auto schlief ich sofort ein. Am Abend hatte ich dann Muskelkater.

Mara Weiß-Vogtmann, 9 Jahre


05.06.2005