2. Tag: Die Überraschung konnte nicht größer sein, als wir am Morgen, beim Blick aus dem Zimmerfenster, den Schnee entdeckten, 1-2 cm, und am Außenthermometer „2 Grad minus“ lasen. Noch während des Frühstücks fiel leichter Schneefall und der Himmel war dunkel-wolkig, so daß wir uns für einen späteren Abmarsch entschieden. Der Vormittags-Ausgeher, nachdem der Niederschlag aufgehört hatte, führte uns auf das Laserztörl, 2497m, und auf 2503m kamen wir, weil wir noch ein paar Meter einen Felsen hinaufkletterten. 4 Grad und eiskalter Wind ließen nur eine kurze Pause zu und so stiegen wir durch ein Schotterkar entlang der Aufstiegsspur wieder zur Hütte ab und gönnten uns eine ausgiebige Mittagsruhe. Der Nachmittags-Ausgeher, mittlerweile 6 Grad und etwas windstiller, führte uns auf die Laserzwand, 2614m. Von der Hütte auf der Zufahrtsstraße kurz hinab und auf einem markierten Steig stiegen wir bergwärts: Über Felsstufen, über Holztreppen und Hangwiesen, über Schutt und Schrofen erreichten wir den Gipfel der Laserzwand (2614m). … und, wenn Engel reisen, schenkte und das Wetter eine sonnige Gipfelpause mit herrlichem Rundumblick. …und bei diesem Rundumblick wurden wir eines unbenannten Gipfels wahr, mit einem glänzenden Kreuz, und so stiegen wir diesem Gipfel bis auf ein paar Klettermeter entgegen, auf eine Höhe von 2610 Meter. Der Abstieg verlief gut sichtbar durch ein Schuttkar. Trotz dieses Wintereinbruchs hatten wir diesen Tag sehr gut genutzt und genossen den Abend auf der Hütte.













